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IT-Projekt "Agentur Heinen - Auf dem Weg in die digitale Zukunft"

Ausgewählte Inhalte aus dem neuen Curriculum „Digitale Kompetenzen für KVF“ wurden projektbasiert mit den Inhalten des Lernfeldes 5 „Eine Agentur gründen“ vermittelt. Neben Grundlagen der EDV, des Datenschutzes und der -sicherheit bereiteten die Teilnehmenden in der Rolle des Azubis der Agentur Heinen e.K. die Teilnahme an der Aktion „Social Media in der Versicherungs-branche“ vor. In Gruppen entwarfen sie für unterschiedliche Personas ein neues Versicherungsprodukt, präsentierten es zielgruppenkonform mittels eines digitalen Tools, erstellten eine Homepage und exemplarische Inhalte für den Social-Media-Channel. Der Verlauf wurde in einem Kanban dokumentiert und die Arbeitsprozesse in einem Projekttagebuch reflektiert. Somit kamen agile und kollaborative Arbeitsweisen sowie neue digitale Tools zum Einsatz, die in der Berufswelt immer mehr die herkömmlichen Abläufe und Methoden ablösen.

Das Projekt wurde am 17. Juli 2020 durch eine Jury für die TOP 3 des BWV InnoWard 2020 nominiert - wir freuen uns!

 

Zur ausführlichen Projektseite gelangen Sie hier.

Projektdokumentation_IT-Projekt (Kurzversion)
Projektdokumentation_IT-Projekt.pdf
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Ein Mordsspaß?

Am 10.03.2020 hatten die Klassen PD10a und PD10b die einmalige Gelegenheit im Deutschen Theater den englischen Musical-Thriller „Sweeney Todd – The Demon Barber of Fleet Street (Der teuflische Barbier aus der Fleet Street) “des English Theatre Frankfurt zu sehen.

 

Im Englischunterricht auf ein schaurig-blutige Handlung vorbereitet, waren wir sehr gespannt, wie die „rabenschwarze, sozialkritische Horrorgeschichte mit dramatischem Ausgang und sehr makabren Zügen“ (Abendzeitung) live auf uns wirken würde.

 

Durch die sehr gelungene Werkseinführung auf Deutsch vor dem eigentlichen Stück stand uns das Geschehen schon vor dem geistigen Auge – eingebettet in eine reiche Theatertradition, die in diesem Musical anklingt: von der griechischen Tragikkomödie bis hin zu Bertolt Brecht mit seiner Dreigroschenoper.

 

Und dann waren da diese hervorragenden Darsteller von denen die Süddeutsche Zeitung sagte: „Nur herrlich. (Das Ensemble ist) fast schon atemberaubend gut: Mit Sweeney Todd fühlt man sich… wie in London. Da ist es auch völlig wurscht, ob man jedes Wort unmittelbar versteht… alles ist plastisch, funktioniert durch das Spiel der herrlichen Menschen da oben auf der Bühne.“

 

So ging es auch unseren Schülerinnen und Schülern. Obwohl man nicht jede Einzelheit verstand, war es einfach und einfach spannend der makabren Handlung zu folgen.

 

Doch worum ging es eigentlich?

 

Der geschickte Barbier Benjamin Barker im viktorianischen London ist glücklich mit Lucy verheiratet, sie haben eine kleine Tochter namens Johanna. Doch der grausame Richter Turpin begehrt Lucy und veranlasst, dass Barker unter falschen Anschuldigungen in die Strafkolonien nach Australien verbannt wird – lebenslang.

 

Doch nach 15 höllischen Jahren kann Barker auf einem Schiff entkommen, gerettet vom jungen Matrosen Anthony, dem er sich als „Sweeney Todd“ vorstellt. Als sie in London ankommen, wird Sweeney von einer Bettlerin belästigt, wimmelt sie aber ab. Sein altes Haus gehört nun Mrs. Lovett, die den Fleischpastetenladen unter seinem ehemaligen Barbiergeschäft betreibt – mehr schlecht als recht, denn Fleisch ist rar und teuer. Sie erkennt Todd als Benjamin Barker und gibt ihm seine Rasierklingen wieder. Sie erzählt ihm auch, dass Turpin Lucy nach seiner Verhaftung vergewaltigt hat, worauf sie sich vergiftete, und dass Johanna in Turpins Obhut kam. Todd schwört Rache.

 

Die inzwischen jugendliche Johanna sitzt im Haus des Richters am Fenster und singt. Anthony sieht sie und verliebt sich sofort, wird aber von Turpin und seinem Gehilfen Beadle Bamford verjagt.

 

Um sein Geschäft zu etablieren, fordert Todd den angeblich italienischen Barbier Adolfo Pirelli zu einem öffentlichen Rasier-Wettbewerb heraus, den er haushoch gewinnt. Pirelli, der eigentlich Ire ist, kommt am nächsten Tag in Todds Laden mit seinem Gehilfen Tobias. Pirelli hat Todd als Benjamin Barker erkannt und erpresst ihn – Todd sieht keinen anderen Ausweg, als ihn zu töten.

 

Turpin erkennt, dass er Johanna nicht ewig kontrollieren kann und beschließt, sie zu heiraten. Anthony möchte daher mit ihr fliehen. Turpin geht zu Todds Barbiergeschäft, um sich für Johanna schick machen zu lassen. Bevor Todd ihm die Kehle durchschneiden kann, platzt Anthony herein. Turpin erkennt ihn als Johannas Verehrer und verlässt empört den Laden.

 

Um Pirellis Leiche loszuwerden, hat Mrs. Lovett die Idee, diese zu Fleischpasteten zu verarbeiten.

 

Todd installiert einen zurückklappbaren Barbierstuhl und eine Falltür: Er tötet seine Kunden in blinder Mordlust und schickt die Leichen ein Stockwerk tiefer in Mrs. Lovetts Backstube – das Geschäft brummt. Tobias arbeitet nun für die beiden, weiß aber nichts von den Morden.

 

Turpin erfährt von Johannas Fluchtplänen und sperrt sie in ein Irrenhaus. Anthony gibt sich als Perückenmacher aus, rettet Johanna und bringt sie in Todds Laden – er erkennt sie nicht als seine Tochter, nutzt sie aber als Köder für Turpin. Tobias findet menschliche Überreste neben dem Fleischwolf.

 

Beadle Bamford will nach dem Rechten sehen, da sich Nachbarn über den Gestank aus dem Backladen beschweren, und wird von Todd entsorgt; Tobias sieht die Leiche. Auch die Bettlerin und Richter Turpin kommen zum Laden und das Stück endet in diversen blutigen Morden, zu späten Erkenntnissen und einem kleinen Hoffnungsschimmer…

 

Mit einem frenetischen Applaus bedankten wir uns schließlich für ein außergewöhnliches Theatererlebnis, das uns anregte, noch über das Thema Gerechtigkeit und die Rolle der Frau im 19. Jahrhundert zu philosophieren.

 

Ein Mordsspaß? Auf jeden Fall!

Die BSV beim FC Bayern Basketball vs. Kirolbet Baskonia Vitoria-Gasteiz am 04.03.2020

An den Fans lag es nicht, die Stimmung der 4345 Zuschauer war super – aber leider konnten die Bayern das Spiel nicht für sich entscheiden. Mit 71:80 Punkten ging das Spiel zu Ende, das zunächst mit dem besseren Start für die Bayern begonnen hatte.

 

Die Schüler*innen der PV, SV und PDK durften zusammen mit ihren Sportlehrkräften die brodelnde Atmosphäre des Audi Domes erleben. Besonderes Highlight war natürlich, dass eine Schülerin unserer Schule als Cheerleaderin den FCB unterstützte. Eines der der begehrten Trikots, die durch die Luft katapultiert wurden, konnten wir leider nicht ergattern.

 

Wir danken dem FC Bayern sehr herzlich für die Einladung und freuen uns auf ein nächstes Mal! 

Besuch des TimeRides: „Bayerns himmlische Zeitreise“

Am 20. Februar 2020 besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klasse VM22a das neu eröffnete TimeRide in München. Nach einer Einführung und einem ersten geschichtlichen Abriss erlebten wir mithilfe moderner VR-Brillen in Ludwigs II. Pfauenwagen fliegend 7.000 Jahre Geschichte von Bayern im Zeitraffer.

Projekt mit Trans-Ident e.V. in der PD 12B am 07.02.2020

Seit Dezember 2018 müssen Stellenanzeigen um das 3. Geschlecht ergänzt werden. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz fordert u.a., dass kein Mensch aufgrund seiner sexuellen Identität bzw. Orientierung diskriminiert werden darf. Die angehenden Personaler*innen der PD 12 B hatten viele Fragen dazu.

 

Im Rahmen des Projekts „Geschlechteridentität und geschlechtliche Vielfalt – was bedeutet Transgender in der Personalauswahl? Wie können Personaler*innen zur Akzeptanz von „Diversity“ im Unternehmen beitragen?“ kam Frau Patricia Schüttler von TransIdent für einen Workshop zu uns.

 

LSBT(IQ*) - zunächst mussten Begriffe abgegrenzt werden:

·      Biologisches Geschlecht

·      Geschlechtliche Identität

·      Sexuelle Orientierung

·      Transsexuell

·      Transgender

·      Transident

·      Transvestitismus

·      Travestie

·      Queer

·      Und welche Rolle spielt das Sternchen (*) ?????

 

Stell‘ Dir vor, am Abend kommt eine Fee zu Dir und fragt Dich, ob Du nicht mal einen Tag ein anderes Geschlecht haben möchtest? Ja klar, die Jungs der Klasse 12 B würden schon mal gerne die Frauen verstehen oder einmal multitasking sein.  Die Mädchen würden herausfinden wollen, ob sie wie ein Mann den Pulli ausziehen können oder plötzlich besser einparken. Alle Klischees mussten herhalten. 

 

Zurück zur Fee: Es klappt, die Schüler*innen sind alle in einem anderen Körper, aber der Kopf, der Geist, die Gedanken haben sich nicht verändert. Es ist wieder Abend. Sie warten auf die Fee, aber sie kommt nicht mehr zurück. Sie kommt auch am nächsten Abend nicht mehr – sie kommt nie mehr. Mit dieser Geschichte konnte uns Frau Schüttler sehr überzeugend das Gefühl vermitteln, Trans* zu sein.

 

Im Vorfeld wurden von der PD 12 B Fragen ausgearbeitet – und wir hatten viele Fragen.

Mit großem Elan hat Frau Schüttler sämtliche Fragen beantwortet. Dafür war sie spontan bereit, die angesetzte Zeit nochmal zu verdoppeln. 

 

Es war Frau Schüttler wirklich ein Anliegen, den Personaler*innen das Rüstzeug mitzugeben, Diversity im Unternehmen zu fördern, keine Angst vor „Fettnäpfchen“ zu haben, Diskriminierung zu erkennen und entgegenwirken zu können, zu wissen, wie man damit umgeht, wenn ein Mitarbeiter sein Geschlecht angeglichen hat, wie Zeugnisse umgeschrieben werden und was das Offenbarungsverbot bedeutet. 

 

Wir danken Frau Patricia Schüttler für ihr außergewöhnliches Engagement, ihre anschaulichen Beispiele, ihre Ehrlichkeit und ihr entgegengebrachtes Vertrauen - mit ihrer Unterstützung wurde es ein wirklich gelungenes Projekt. 

 

PDK – Teamentwicklung und gesunde Ernährung!

Die Projektorganisationsgruppe aus dem ersten Ausbildungsjahr veranstaltete am 24.1.2020 ein gemeinsames Frühstück unter dem Motto: „Kochend gemeinsam näherkommen!“ veranstaltet. Allein schon die Erstellung der Einkaufsliste war eine anstrengende Gemeinschaftsproduktion! – Der Mehlvorrat reicht auf jeden Fall noch für ein paar Veranstaltungen 😊!

Viel Spaß brachte – neben dem Verzehr der leckeren Speisen – die gemeinsame Vorbereitung. Das Schnippeln des vielen Obst und Gemüses entlarvte auch einige Küchentalente, die das so gut hinbekommen haben, wie die bekannten Fernsehköche – „Ich schau dir in die Augen – Kleines!“ – während die Gurke in Scheiben zerfällt.

 

Eine gelungene Veranstaltung – die aufzeigte, dass gemeinsame Kochevents eine geeignete Methode zur Teamentwicklung sind – was die PDK-Auszubildenden sicher für ihre berufliche Zukunft mitnehmen werden. Mit dem Fokus auf nachhaltig produzierte Lebensmittel und gesunde Ernährung  zielte die Projektgruppe nicht nur auf die Umstellung von privaten Gewohnheiten der Schüler_innen ab, sondern auch auf Impulse für künftiges betriebliches Gesundheitsmanagement.

Besuch des Verkehrsgerichts

Im Rahmen des Kfz-Moduls besuchten wir Ende Januar 2020 das Verkehrsgericht in der Nymphenburger Straße in München.

 

In einer zweistündigen Verhandlung wurde ein Fall wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort behandelt. Drei Zeugen und ein Gutachter wurden angehört. Auch der Angeklagte äußerte sich zum Vorfall.

 

Der Richter verhängte letztlich ein dreimonatiges Fahrverbot und verurteilte darüber hinaus den Angeklagten zu 50 Tagessätzen à 60 Euro. Dies führte im Nachhinein zu zahlreichen Diskussionen bei den Schülerinnen und Schülern. Die Meinungen gingen dabei weit auseinander.

Weihnachtsaktion der PDK

Klein ist er - der Ethik-Kurs der PD 11A. Nur 8 Schüler_innern schafften es ein abteilungs- und schulübergreifendes Projekt auf die Beine zu stellen und damit sicher das eine oder andere Lächeln in die Gesichter der Beschenkten zu zaubern.

 

Zunächst wurde mit einem Frauenhaus Kontakt aufgenommen, um die klaren Vorgaben abzufragen, was für die aufgenommen Frauen und Kinder benötigt wird.

 

Das Ethik-Team startete einen Aufruf an die gesamte Schulfamilie (PDK, PV und SV) und an den Kinderhort.

 

Darüber hinaus wurden „Wunschzettel“ an den Weihnachtsbaum am Haupteingang gehängt. Diese Wünsche wurden auch von vielen Mamas der Kindergarten- und Grundschulkinder erfüllt und liebevoll verpackt im Sekretariat abgegeben. 

 

Die Spendenbereitschaft war so außergewöhnlich hoch, dass der Ethik-Kurs von freiwilligen Helfern der Klasse unterstützt werden musste. 

 

  • Es wurden weitere gemeinnützige Organisationen gesucht, da die Sachspenden den Rahmen des Frauenhauses gesprengt hätten.
  • Alle Spenden wurden kontrolliert und sortiert
  • Kisten wurden organisiert und für ihre jeweilige Bestimmung gepackt
  • Der Transport und die Zustellung vor Weihnachten musste geplant,                           organisiert und gewährleistet werden

 

Völlig entspannt arbeiteten alle Schüler_innen, bei Weihnachtsmusik, zusammen und die Besten in „Tetris“ luden die Autos ein.


Die Projektevaluation ergab, dass die Schüler_innen überwältigt waren, von der Spendenbereitschaft und es ein schönes Gefühl ist, etwas Gutes zu tun.

 

Leider wurde uns auch bewusst, dass viele Organisationen so gesättigt sind, dass sie keine Sachspenden oder ausschließlich neue original verpackte Artikel annehmen.

 

Wir wollten den Begriff „Nachhaltigkeit“ mit Inhalt füllen – fächer-, schul- und menschenübergreifend. Wir hoffen, dass auch bei den gemeinnützigen Vereinen schnellsten ein Umdenken stattfindet. 

 

Wir danken allen, die dieses Projekt mit tollen, neuwertigen Spenden, helfenden Händen und Geschenken in Glitzerpapier unterstützt haben.

 

Wir wünschen ein wunderschönes 2020, voller Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein!

 

Ihre/Eure PDKler

Personaldienstleistungskaufleute - „Forever Young“

Nein – nicht unser Weihnachtswunsch 😊 – sondern der Titel der aktuellen Sonderausstellung anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Brandhorst Museums. – Das Exkursions-Ziel der 11. PDK-Klasse am 20.12.2019!

 

Die Ausweitung der Exponate um 300 Stück in den letzten 10 Jahren hat es den Ausstellern sicherlich nicht leicht gemacht, eine Auswahl für die aktuelle Sonderausstellung zu treffen. Doch wir waren alle der Meinung, dass die Verbindung zwischen den bekannten Sammlungshighlights und den Neuerwerbungen wirklich gelungen ist. 

 

Gerade vor den Festtagen, mit den vielen kulinarischen Highlights, war es angebracht, auch noch einmal den Geist zu bemühen und ein paar ruhige Minuten im Museum zu genießen. Natürlich nach einer angemessenen Stärkung in unserem Stammlokal. 

 

Die Sammlung hat 3 Schwerpunkte: Die Pop-Art, die Subjektivität in der Gegenwart und die zeitgenössische Malerei. 

 

Beeindruckend war vor allem das seit längerer Zeit wieder ausgestellte Kunstwerk „In this terrible moment we are victims clinging helplessly to an environment that refuses to acknowledge the soul“ von Damien Hirst. Ein als Bild eingefasster Spiegel, in denen sich tausende aus Gips nachgegossene und angemalte Tabletten auf Regalreihen aus Spiegeln, in einer vom Künstler vorgegebenen Reihenfolge dem Besucher präsentieren. Aufbauzeit: 5 Personen, 3 Wochen! 

 

Der sich darin spiegelnde Besucher wird mit der Frage nach leidlosem ewigem Leben konfrontiert. Gegenüber weist das Kunstwerk „Waste“ auf die Überbleibsel des Aufwands hin, der in Kliniken zur Verlängerung des Lebens unternommen wird und so haben wir gleich erkannt wie wichtig daher wirkliches BEOBACHTEN ist….

 

Lebendig wurde die Führung bei der Diskussion vor dem Kunstwerk „Deep Social Space“ von Cady Noland – eine Art Bestandsaufnahme des amerikanischen „White Trash“. Die 2 Diskussions-Teams tauschten Argumente darüber aus, ob dieses „Stillleben“ eine Berechtigung hat, im Museum zu sein oder nicht. Das Kunstwerk zeigt die unterschwellige Gewalt durch deren Insignien – Barbecue, US-Flagge, zerknüllte Budweiser-Dosen….

 

Viel Irritation erzeugten die Partybilder von David LaChapelle. Wirken die Bilder doch zuerst wie realistische Fotoszenen aus den 70-iger Jahren, so stellte man bei genauer Betrachtung fest, dass alle Fotomontagen unrealistische Elemente enthalten. Waffen auf dem Kuchenbuffet, Bier trinkende Hunde, explodierende Atombomben gerahmt an den Zimmerwänden…. – erstaunlich, was man alles nicht so

 

Im Erdgeschoss beschäftigten wir uns mit wesentlichen Werken von Andy Warhol. Neben Marilyn Monroe als Ikone, stilisiert auf goldenem Holzteller, beeindruckten die Siebdrucke der Reihe „Ladies and Gentlemen“. Mit ihr dokumentierte Warhol ab Mitte der 70-iger Jahre das Leben und den Look von vorwiegend farbigen Transvestiten. Der Umgang mit „Queer-Personen“, ein immer noch aktuelles Thema, – gerade auch im Personalbereich.

 

Den Abschluss der Führung bildete Cy Twonbley´s „Lepanto-Zyklus“, der dann doch alle noch einmal in seinen Bann zog. Gerade die neue, sehr abstrakte Interpretation (angefertigt für die Biennale in Venedig 2001) – im Vergleich zu den früheren, möglichst originalgetreu gemalten Bildern der Seeschlacht – stellten eine interessante Diskrepanz dar…

 

Ein gelungener Abschluss dieses Kalenderjahres.

Ein Stillleben über die amerikanische Gesellschaft

Weihnachtspäckchen für einen guten Zweck – Ehrenamt der Klasse VM 13A/B

Die Armen Schulschwestern in München sind eine Schwesternschaft in München, die unter anderem Essen an Obdachlose in München ausgeben.

 

Zur Weihnachtszeit haben wir uns überlegt, dass wir als evangelische Religionsklasse VM13A/B etwas zurückgeben wollen und sind dadurch auf die Schulschwestern gekommen.

 

Wir haben in der ganzen Schule eine Aktion gestartet, bei der wir Essenspakete zum Spenden sammeln.

 

Da wir so viele positive Rückmeldungen bekommen haben und die Spendenanzahl unsere Erwartungen um Welten übertroffen hat, konnten wir mehr als 50 Essenspakete verteilen. 

 

Am Donnerstag, den 19.12.2019 sind wir zu den Armen Schulschwestern in die Stadt gefahren. Wir konnten mit Freude die Spenden bei ihnen in der Küche abgegeben. Im Nachhinein wurde uns noch die Organisation genauer erklärt und wir konnten einen genaueren Einblick bekommen. 

 

Alles in Allem war es eine schöne und auf alle Fälle sinnvolle Aktion, die wir nur gemeinsam mit unserer Lehrerin (Frau Seidel), euch und unserer Klasse schaffen konnten. 

 

Die Armen Schulschwestern bedanken sich herzlich für unsere bzw. auch eure Spende. Denn ihr alle habt dort mitgewirkt.

 

In diesem Sinne wünscht euch die Klasse VM13A /B frohe Weihnachten und eine guten Rutsch ins Neue Jahr. Bis nächstes Jahr!

 

Text: Felix Arauner

Besuch Alter Peter am 17.12.2019

Im Rahmen des Evangelischen Religionsunterrichts und des Ethikunterrichts besuchten unsere Schüler_innen der SV 12 a/b den Alten Peter in München.

 

St. Peter ist die älteste Pfarrkirche Münchens. Ihr Turm, den die Münchner Alten Peter nennen, zählt zu den besten Aussichtspunkten der Stadt und beherbergt zugleich die ältesten Glocken und Uhren Münchens. 

 

Nach einem Rundgang durch das prachtvolle gotische Gotteshaus, ging es für die schwindelfreien Schülerinnen und Schüler hoch hinaus.  Denn man hat vom Turm des Alten Peter einen der schönsten Ausblicke über München. Nach rund 300 Stufen, vorbei an der Glockenstube, erreichten die Schülerinnen und Schüler die Aussichtsplattform.  Vom Alten Peter hat man nicht nur einen hervorragenden Blick auf die Türme der Frauenkirche und die Dächer der Altstadt. Bei Föhn sind sogar die Alpen zu sehen, die zusammen mit der Münchner Skyline ein Postkarten-Panorama ergeben.

 

Kuchenbasar – ein voller Erfolg

Am Dienstag, den 17.12.2019 und am Donnerstag, den 19.12.2019 hat die evangelische Klasse der 12. Jahrgangsstufe der Sozialversicherung einen Kuchenbasar veranstaltet. Dort gab es Kuchen, Muffins, Plätzchen und auch Kinderpunsch. Es wurde gesammelt für einen guten Zweck.

 

Die Einnahmen betrugen 440 €. Somit gehen 220 € an den Kältebus München e.V., welcher warme Mahlzeiten an Obdachlose verteilt. Und die andere Hälfte des Erlöses wurde an die Tierhilfe Fünfseenland e.V. gespendet. Dieser Verein setzt sich für Tiere ohne zuhause ein.

 

Wir bedanken uns bei allen fleißigen Unterstützern. Vielen Dank! Ihre 12. Jahrgangsstufe

16. Dez. 2019: AC–Tag bei den Personaldienstleistungskaufleuten PD 11 A

Ein Instrument der Personalauswahl ist das Assessment-Center. Mehrere Bewerber können gleichzeitig bei der Bearbeitung verschiedener Aufgaben und Übungen beobachtet und im Hinblick auf ihre Eignung beurteilt werden.

 

Am Vormittag wurden nachfolgende Fragen geklärt:

Wie sollte der Ablauf eines AC-Tages gestaltet werden? Welche Voraussetzungen sollten Assessoren unbedingt mitbringen? Welche Arten von Test gibt es? Was ist der Sinn und Zweck dieser verschiedenen Übungen? Wo gibt es Fallstricke, die man vermeiden sollte? 

 

Am Nachmittag des AC-Tages konnten die SchülerInnen eigene Erfahrungen sammeln. 

 

Unter dem Motto „Learning by doing“ wurden sie ins kalte Wasser geworfen und Stress-situationen ausgesetzt. Begonnen wurde mit einem Test unter Zeitdruck, danach folgte die Vorstellung “Warum möchte ich Personaldienstleistungskaufmann werden?“, eine Partner- und Gruppendiskussion usw. MitschülerInnen waren als Beobachter eingesetzt und gaben nach jeder Aufgabe anschließend ihr Feedback ab.

 

Ein Nachmittag der sicherlich im Gedächtnis bleiben wird!

 

Besuch der Heilig-Geist-Kirche am 03.12.2019

Im Rahmen des Evangelischen Religionsunterrichts besuchten die Schüler_innen der SV 11 a/b die Heilig-Geist-Kirche in München.

 

Die katholische Heilig-Geist-Kirche befindet sich im Tal direkt neben dem Viktualienmarkt. 1392 vollendet zählt sie zu den ältesten noch erhaltenen Kirchengebäuden Münchens.

 

Nach enormen Beschädigungen im zweiten Weltkrieg begann 1946 der Wiederaufbau der ehemaligen Spitalkirche.

 

Neben der Suche nach dem legendären Brezenreiter in einem Deckenfresko (benannt nach der Sage eines Münchner Kaufmanns der Anfang des 14. Jhd. nahe der heutigen Heilig-Geist-Kirche zur Spende von Brezngebäck an Bedürftige aufrief), gab es auch noch die moderne Lichtinstallation zu bestaunen.

 

Zum Abschluss des Ausflugs ging es noch auf eine Tasse Kinderpunsch auf den Christkindlmarkt am Marienplatz. Mit einem weihnachtlichen Gedicht läuteten die Schülerinnen und Schüler die Adventszeit ein.

Schule + Kennenlernen + Spaß = Mobile Literatur der PD 10 A/B am 7. und 8. Nov. 2019

Mit Arbeitsauftrag und Stadtplan ausgestattet ging es heute – nach einem reichhaltigen Frühstück in einer Schwabinger Brasserie – quer durch das Zentrum von München.

 

Oberbayerische, niederbayerische und schwäbische Schülerinnen und Schüler aus beiden Personaldienstleistungsklassen sollten sich in der ersten Berufsschulwoche gegenseitig kennenlernen und zugleich auch noch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt München.

 

Ein paar Stunden an einem Tag sind viel zu wenig für so eine wunderbare Stadt mit ihren monumentalen Bauten, Museen, Parkanlagen … Zehn Sehenswürdigkeiten standen auf der To-do-Liste der SchülerInnen; das Ganze in 5 Stunden und 16 km zu Fuß! Gott sei Dank spielte das Wetter am Donnerstag mit: kühl, jedoch sonnig.

 

Warum nennt man das jetzt „Mobile Literatur“?

Ganz einfach, weil am nächsten Tag eine „erlebte“ Kurzgeschichte daraus entstehen soll.

 

Noch in der Brasserie wurde das Konzept der Geschichte miteinander besprochen und die Route festgelegt. Die zehn Sehenswürdigkeiten und die vier Gruppenmitglieder mussten darin vorkommen. Von jedem Ort sollte mit dem Handy ein Standbild geschossen werden, das mit der Handlung der Geschichte etwas zu tun hat … deshalb mobile Literatur.

BWV Jahrespreis 2019 - Auszeichnung für ehrenamtliche Experten

Zwei Lehrkräfte unserer Berufschule unter den Preisträgern!

Der BWV Bildungsverband zeichnet seit 1974 jedes Jahr ehrenamtlich tätige Experten für ihre vorbildlichen Leistungen in der Berufsbildung aus.

 

Am 7. November 2019 wurde im Rahmen der Jahrestagung der Leiter der BWV Regional in Siegen der BWV-Jahrespreis verliehen. Geehrt wurden diesmal 28 ehrenamtlich Tätige aus rund 20 verschiedenen Versicherungsunternehmen und Berufsschulen, darunter auch zwei Lehrkräfte der Berufsschule München: Frau Kruhme und Frau Hausmann. Leider konnten sie nicht selber in Siegen ihre Urkunden in Empfang nehmen.

 

Für welches Engagement wurde der Jahrespreis verliehen?
Die ehrenamtlichen ExpertInnen haben mit ihrer Arbeit der letzten zwei Jahre eine wesentliche Grundlage geschaffen, die digitalen Kompetenzen aller MitarbeiterInnen der Versicherungswirtschaft auszubauen. Die hervorragenden Leistungen sind insbesondere:
  • Die Entwicklung eines einheitlichen Verständnis über die erforderlichen digitalen Kompetenzen für die verschiedenen Tätigkeitsprofile
  • Die Erarbeitung eines Lehrplans zur Vermittlung digitaler Kompetenzen für die Ausbildung der Kaufleute für Versicherungen und Finanzen und für die berufsbegleitende Qualifizierung aller MitarbeiterInnen
  • Die Adaption des Lehrplans zur Schulung an allen Lernorten: in den Berufsschulen, in den Weiterbildungsabteilungen der Versicherungsunternehmen und im betriebsübergreifenden Unterricht der regionalen Berufsbildungswerke

Quelle: BWV

 

Unsere beiden Lehrkräfte waren tatkräftig beteiligt und setzen Auszüge aus dem neuen Curriculum im laufenden Schuljahr bereits um. In den Klassen VA11d, VA12d, VA13d und VA13e wird das Lernfeld 5 "Agenturgründung" als Projektunterricht mit ausgewählten Inhalten zum Erwerb digitaler Kompetenzen kombiniert.

Übersicht: Preisträger_innen des BWV Jahrespreises 2019
2019-11-07_GewinnerInnen-JahrespreisBWVB
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Pressemitteilung des BWV
2019-11-07_PM_10__BWV-Jahrespreis-2019-v
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Insektenalarm bei der SV 12 a/b

Die Evangelische Religionsklasse von Frau Seidel der 12 Jahrgangsstufe hat sich in den letzten Wochen für die Insekten eingesetzt. Mit dem Gedanken etwas für die Umwelt zu tun, hat sich die Klasse für ein Insektenhotel entschieden. Natürlich wurden für den Bau auch Materialien aus der Natur hergenommen. Hier wurden Äste, Zweige, Rinde und Tannenzapfen hergenommen. Zudem wurden noch Stroh und ein Metallgitter von Frau Seidel besorgt. Nachdem alle Zutaten für das Insektenhotel zusammengesammelt waren, machte sich die ganze Klasse ans werkeln.  Nach rund 3 Wochen Arbeit und Fleiß stehen die fertigen Insektenhotels nun vor dem Schulgebäude und können von der Schülerschaft begutachtet werden. Jetzt hoffen wir auf regen Besuch.

 

Thursday for Future – unser Nachhaltigkeitstag in der PDK am 17.10.2019

Wie schon auf der Schulhomepage berichtet, steht dieses Schuljahr in der PDK unter dem Thema „Nachhaltigkeit“. Begonnen hatte es bei den zwölften Klassen mit einem Kleidertauschbazar, dem jetzt regelmäßige Kleidertauschbörsen folgen. 

 

In der 11. Klasse nahmen wir uns jetzt einen ganzen Tag, um unterstützt von Referenten des World University Service „WUS“ das Thema „Nachhaltigkeit“ zu vertiefen. 

 

Rose Nkeng aus Kamerun hatte gleich zwei Themen im Gepäck: nachhaltiges afrikanisches Kochen und die Frage: „Wie nachhaltig ist mein Handy?“.

 

Da es sich ergab, dass wir am gleichen Tag in einem großen Festakt zur „Grenzenlos-Schule“ des World University Services zertifiziert wurden (siehe entsprechender Artikel auf der Schulhomepage), hatten wir das ehrgeizige Ziel, die Festgäste auch an unserem afrikanischen Essen teilhaben zu lassen. Das bedeutete, dass die Kolleginnen Frau Allam-Spindler, Frau Deking, Frau Konrad mit Unterstützung ihrer Tochter und Frau Schmid sich schon weit vor Schulbeginn einfanden, um mit Rose Nkeng die Gerichte „Haricots sautés“, „Bananes platains“ und „Purée d’avocats“ vorzubereiten. Auch etliche Schüler*innen waren hochmotiviert schon sehr früh anwesend und schnippelten was das Zeug hielt. Dankenswerterweise wurde das Essen vom Referat für Bildung und Sport als Kulturprojekt finanziell unterstützt! 

 

Zum regulären Unterrichtsbeginn hatten die beiden Referenten Rose Nkeng und Navigué Soro dann die Gelegenheit, uns mit ihrem abwechslungsreich vorbereiteten Unterricht zu begeistern. Die Elektrotechnikerin Rose, die gerade ihren Bachelor in Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule in Rosenheim erfolgreich abgeschlossen hat, berichtete zunächst von ihrer Schulzeit in Kamerun, ihren persönlichen Interessen – wer hätte es erwartet: Kochen und Backen – und ihrem Weg so perfekt Deutsch zu lernen, wie sie es heute neben sechs weiteren Sprachen beherrscht. 

 

Als nächstes stellte sie sich als Grenzenlos-Aktive für den World University Service vor. Sie erklärte in diesem Zusammenhang auch noch kurz die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen für die Agenda 2030, deren Verbreitung und Umsetzung sich der World University Service auf die Fahnen geschrieben hat.

 

Dann ging es zum eigentlichen Thema: der Nachhaltigkeit von Handys. Hier konnte Rose ihre Technik-Expertise mit den Sustainable Development Goals (SDGs) GOOD HEALTH AND WELL-BEING, DECENT WORK AND ECONOMIC GROWTH, REDUCED INEQUALITIES und RESPONSIBLE CONSUMPTION AND PRODUCTION in Verbindung bringen.

 

Nach der interaktiven Erarbeitung des Herstellungswegs und der Inhaltsstoffe eines Handys zeigte sie einen kurzen Film über Kinderarbeiter im Kongo, die Kobalt schürfen. Wir waren ziemlich betroffen und meinten, dass man sich hier weit weg in Deutschland der Illusion hingebe, dass man damit nichts zu tun habe und nicht wahrnehme, dass unsere relativ günstigen Handys auf Kosten von Kindern produziert würden, die ohne Kindheit und Bildung aufwachsen.

 

Daraufhin überlegten wir uns verschiedene Vorschläge zur Lösung dieser Misere. Zum Beispiel, Kartelle für höhere Handypreise, weniger Handynutzung und Spenden für diese Kinderarbeiter, damit sie dem Teufelskreis entkommen können.

 

Ein weiterer Filmtrailer, zum Dokumentarfilm „Welcome to Sodom“ DEIN SMARTPHONE IST SCHON HIER über den Weg unseres Elektroschrotts zu Europas größter Müllhalde in Afrika, sensibilisierte uns weiter für die globalen Auswirkungen unseres Handykonsums. Die Verlierer der digitalen Revolution, die im Elektroschrott nach Wertstoffen suchen, machten uns kurz sprachlos. Schließlich bemerkte ein Schüler, dass man einfach nicht daran denke, wenn man sein Handy weggebe, dass es an so einem Platz lande, wo Menschen verzweifelt versuchen, dem Müll eine Existenz abzuringen. 

 

In einem Planspiel versuchten wir dann Lösungsmöglichkeiten zu finden. Es gibt ja doch Möglichkeiten: faire Handys kaufen, Handy länger nutzen, indem man den Akku tauscht oder sie reparieren, wenn es noch möglich ist. 

 

Eine weitere Möglichkeit, nachhaltig mit Handys umzugehen, ergriffen wir gleich beim Schopf: Wir wollen eine Handysammelaktion starten, die Kindern und Familien im Kongo zugutekommen soll.

 

Nach der Lehrortkooperation, die von einem echten Feueralarm unterbrochen wurde und den Referenten viel Flexibilität abverlangte, ging es dann wieder zur Vorbereitung unseres afrikanischen Essens.

 

Last second, schafften wir es mit vereinten Kräften, eine Kostprobe des Essens für die Festgäste der folgenden Veranstaltung bereit zu stellen und gerade noch rechtzeitig zum Festakt zu escheinen.

 

Beim Festakt zur Zertifizierung als „Grenzenlos-Schule“ nahm der Klassensprecher unserer Klasse PD 11 A, Alexander Berger, spontan die Gelegenheit wahr, den Festgästen zu erläutern, was die PDK im Rahmen der Nachhaltigkeit bereits auf die Beine gestellt hat und im Weiteren angehen wird. Die Unterstützung des Frauenhauses in Neuperlach durch Kleider- und Spielzeugspenden gehöre unter anderem dazu. Sein überzeugender Beitrag war einen tosenden Applaus wert.

 

Nachhaltig und international gestärkt ging es nach dem Mittagessen dann in die nächste Lehrortkooperation mit Navigué Soro.

 

Navigué stellte sich zunächst mit eigenen Kinderbildern vor. Er erzählte uns von seiner Schul- und Studienzeit in der Elfenbeinküste – aber erst nachdem wir feststellen mussten, dass es sehr schwierig war, ihn in seiner Grundschul- und Abiturklasse zu „orten“. 

 

Mit einem Zahlenquiz testete er dann unser Vorwissen im Bereich Kakao- und Cashewproduktion, um uns danach einen kurzen Abriss über die Kakaoproduktion zu geben. Durch einen Kurzfilm wurde uns klar, dass es heute noch Kinderarbeit und sogar Kindersklaven gibt. Diese erschreckende Erkenntnis, wurde nur ein wenig gemildert, als in dem Filmbeitrag auch ein deutscher Schokoladenproduzent zu Wort kam, der nachhaltige Projekte in der Elfenbeinküste begleitet hat. Navigué zeigte uns dann Fotos, die uns erkennen ließen, dass er Teil dieser deutschen Delegation war und Eindrücke aus erster Hand gewinnen konnte.

 

Der Cashewanbau wurde dann ebenfalls durch einen Film visualisiert. Es ging um ein positives Beispiel von Kooperativen, die einen größeren Teil der Wertschöpfungskette im Land belassen.

 

Danach vollzogen wir in zwei Gruppen den Produktionsprozess der beiden Produkte nach und erklärten ihn uns noch einmal kurz gegenseitig.

 

Schließlich wurde das Thema Fair Trade und weitere Nachhaltigkeitssiegel eingeführt, als Lösungsmöglichkeit, um die Hersteller von Cashewnüssen und Kakao global „fair“ zu behandeln. 

 

Alles hat seine zwei Seiten, wurde uns dann wieder bewusst, als wir nach einer Diskussion die Vor- und Nachteile von „Fair Trade“ festhielten. Doch wir nehmen mit, dass wir viel Gutes tun und für mehr globale Gerechtigkeit sorgen können, wenn wir uns als Konsumenten für „faire“ Lösungen entscheiden. 

Wir sind erste Grenzenlos-Schule in Bayern!

Die Städtische Berufsschule für Versicherungs- und Personalwesen München erhielt im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung die Auszeichnung zur„Grenzenlos-Schule“ durch den World University Service (WUS).

München, 17.10.2019. Am Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut wurde die Städtische Berufsschule für Versicherungs- und Personalwesen in München als erste bayrische berufliche Schule im Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ für ihr Engagement ausgezeichnet. Marco Hoffmann, vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, sprach seine Grußworte als Vertreter des Referates für Grundsatzfragen der Beruflichen Bildung aus. Vom Referat für Bildung und Sport, der Landeshauptstadt München, Geschäftsbereich Berufliche Schulen, beglückwünschte Martin Fahmüller die berufliche Schule. Begleitet wurde er von Maximilian Weiß. Schulleiterin Marianne Bruckmeier sowie stellvertretender Schulleiter Herr Peters nahmen die Auszeichnung durch Dr. Julia Boger (WUS) mit Freude entgegen und dankten ihrerseits den Kolleginnen, die im Projekt engagiert mitgewirkt haben: Imke Deking, Martina Hausmann,
Barbara Hofmann, Sabine Konrad, Britta Kruhme und Viktoria Seidel.

 

Eingebettet waren die Feierlichkeiten in Lehrkooperationen der zwei Grenzenlos-Aktiven Rose Nkeng (Studentin an der Technischen Hochschule Rosenheim) und Navigué Soro (Student an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg). Sie bearbeiten die Themen „Wie nachhaltig ist mein Handy?“ sowie
„Cashew und Kakao: Genuss für alle?“. Als Aufhänger für die Lehrkooperationen dienen die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) und der Orientierungsrahmen des Lernbereichs „Globale Entwicklung“ der Kultusministerkonferenz (KMK).

 

Besonders bemerkenswert war der spontane Redebeitrag der Klasse PD11A durch ihren
Klassensprecher, Alexander Berger, der für viel Anerkennung und Begeisterung sorgte.


Das Projekt „Grenzenlos—Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ wird vom Freistaat Bayern sowie von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.

Pressemitteilung zur Zertifizierung
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Besuch der Frauenkirche am 10.10.2019 mit der Klasse VM 31 A/D

Im Rahmen des Evangelischen Religionsunterrichts und des Ethikunterrichts besuchten unsere Schüler_innen der VM 31 a/d die Frauenkirche in München.

 

Die Frauenkirche liegt im Herzen Münchens, nicht weit vom Marienplatz entfernt. Er ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt und seit 1821 die Kathedralkirche des Bischofs von München und Freising.

 

Nach einem Rundgang durch die gotische Dom- und Stadtpfarrkirche „Zu Unserer Lieben Frau“ suchten die Schüler_innen im Eingangsbereich des Hauptportals den bekannten „Teufelstritt“.

 

Über diesen Tritt wird folgende Sage erzählt: Als der Frauendom fertig, aber noch nicht geweiht war, schlich sich der Teufel hinein, um den Bau anzuschauen. Er stand an der Stelle, an der bis heute der Fußabdruck ist. Von hier aus sah er keine Fenster, da diese die Säulen verdeckten. Darüber freute sich der Teufel so sehr, dass er auf den Boden stampfte und seinen Fußabdruck hinterließ. Als er einen Schritt weiter ging und die Fenster erblickte, verwandelte er sich vor Zorn in einen Sturm und wollte die Kirche zum Einsturz bringen. Dies gelang dem Teufel jedoch nicht und seither ist immer ein leichter Wind um die Frauenkirche herum zu spüren.

 

"echt oder falsch"? Falschgeldschulung der Deutschen Bundesbank

Am 9. Oktober 2019 fand für die Schülerinnen und Schüler der VA21d und VA21e (Abt. PV) im Rahmen des Lernfelds "Finanzberatung" eine Falschgeldschulung von der Deutschen Bundesbank, Filiale München, statt.

 

Unsere Schülerinnen und Schüler erfuhren Wissenswertes über die Herstellung von Banknoten, die Aufgaben der Deutschen Bundesbank im Bargeldkreislauf und sie bekamen zahlreiche Informationen zu den Sicherheitsmerkmalen. Besonders interessant war, dass mittels "echter falscher Scheine" (sog. Falsifikate) die Erkennungszeichen vermittelt wurden. Überrascht wurde festgestellt, dass man das Falschgeld im schnelllebigen Alltag kaum erkennen würde. Mit konkreten Tipps und der Regel "Kippen-Sehen-Fühlen" wurden die Klassen sensibilisiert, z. B. anhand der Smaragdzahl oder des Wasserzeichens, die Echtheit zu prüfen.

Vielen Dank an Frau Forster-Metzner für ihren Besuch!

(Text: Ha)

Was verbindet die „Ohel Jakob Synagoge“, das „Alte Rathaus“, die „Frauenkirche“ mit der „Feldherrnhalle“ und dem „Obelisken“? - Die Vielfalt

Am 4.10.2019 machen sich die beiden 12.ten Klassen der Abteilung Personaldienstleistungskaufleute auf, um München mal von einer anderen Seite kennen zu lernen. Nicht, was ist typisch München und bayerisch, sondern was ist typisch für die Einflüsse jenseits der bayerischen Grenzen?

 

Das typisch bayerische ist in Oktoberfestzeiten omnipräsent im Stadtgebiet. Dahingegen sind die sehr interessanten multikulturellen Einflüsse eher im Verborgenen zu finden – oft so versteckt, dass selbst „eingefleischte Münchner“ noch bei der Führung etwas lernen konnten. 

 

Die erste Station der Stadtführung war der Gedenkstein für die ehemalige Hauptsynagoge Münchens in der Herzog-Max-Straße. Das „jüdische Leben in München“ begann laut Dokumenten im 12. Jahrhundert und war fortwährend dadurch gekennzeichnet, „möglichst wenig aufzufallen“, da es bereits am 12.10.1285 zum ersten Pogrom kam.  So scheint es auch aus heutiger Sicht wenig verwunderlich, dass die erste Außenansicht der jüdischen Synagoge optisch sehr stark der hier gängigen Kirchengestaltung folgte. Nach einem ausführlichen verbalen Streifzug durch die Geschichte der jüdischen Gemeinde in München, mit dem Schwerpunkt der Verfolgung im Nationalsozialismus, wurden die architektonischen Zusammenhänge zwischen der Ohel Jakob Synagoge und dem Felsendom in Jerusalem gezogen. Die Grundmauern des כיפת הסלע (Felsendoms) aus Naturstein und die aufgesetzte goldene Kuppel legen die Parallele zum, allerdings kubusförmigen, Bau der neuen Synagoge in München sehr nahe.

 

Ob auch die Zwiebeltüme der Frauenkirche vom Felsendom inspiriert gestaltet wurden, ist literarisch umstritten. Eher wahrscheinlich ist der Einfluss aus dem Süden Europas und der dortigen Kirchengestaltung. Man geht davon aus, dass die Vorlage für die beiden „Welschen Hauben“ die Kirche Madonna dell´Orto in Venedig war. Der Entwurf mit den spitzen Türmen wurde auf jeden Fall nicht umgesetzt. 

 

Auch am „Alten Rathaus“ in München finden sich fremdländische Einflüsse. Die Statue des Moriskentänzers zeugt noch heute von den arabischen Einflüssen (über das besetzte Spanien nach München gelangt)  im 15.ten Jahrhundert. Die Originale der geschnitzten Moriskentänzer mit den Namen Orientale, Mohr, Hochzeiter, Burgunder, Frauenhut, Prophet, Bauer, Schneiderlein, Zauberer… gehören noch heute zu den größten Schätzen Münchens und sind im Stadtmuseum zu finden. 

 

Die Feldherrnhalle ist eine klassizistische Loggia am südlichen Ende des Odeonplatzes, die 1841 bis 1844 nach Plänen von Friedrich von Gärtner für die Bayerische Armee errichtet wurde. Unverkennbar sieht man die Einflüsse vom arc de triomphe de l’étoile in Frankreich sowie dem Portal Fuenterrebollo in Florenz. 

 

Endstation der Führung war der Obelisk am Karolinenplatz, der die griechischen Einflüsse in den Münchener-Stadtraum widerspiegelt. Das Ehrenmal für die in Napoleons Russlandfeldzug gefallenen Soldaten der bayerischen Armee ist 29 Meter hoch und aufgrund seiner Lage direkt auf einer Kreuzung dreier Straßen weithin sichtbar. Das Material für die Bronzeplatten des Obelisken stammt von türkischen Kriegsschiffen, die 1827 im Seegefecht bei Navarino versenkt worden waren. Das war ein entscheidendes Ereignis auf dem Weg zu einem unabhängigen Griechenland, dessen erster König, Ludwigs Sohn Otto, wurde.

 

Nach der lehrreichen – aber durch den ersten Herbstwind doch sehr kalten Führung, war es dann an der Zeit, noch die italienischen Einflüsse der Stadt zu erkunden. So dass der Ausflug der PD12AB in der Pizzeria mit fröhlichem Zusammensein endete – ganz im Sinne des PDK-Mottos: gemeinsam arbeiten – gemeinsam feiern! 

 

Für die Schüler_innen der PD12A war es der letzte Berufsschultag. Wir wünschen Ihnen daher allen eine nicht allzu stressige Zeit der Prüfungsvorbereitung und erfolgreiche Prüfungstage!

 

Die PDK-Lehrkräfte bedanken sich ausdrücklich für die schöne gemeinsame Zeit und wünschen allen Auszubildenden eine erfolgreiche private und berufliche Zukunft und viele kulturelle Erlebnisse im In- und Ausland! Denkt dran: Der Fremde ist nur in der Fremde fremd!

 

Die „verliebte Metallplatte“ und „Keine Angst vor der „roten Zora““ Akquiseschulung für Personaldienstleistungskaufleute

 

Herr Brakenwagen von der Experis Manpower Group hat heute (26.9.2019) den angehenden Personaldienstleistungskaufleuten aus den Klassen PD12A und B die Möglichkeit gegeben, ihre Kenntnisse in Vertrieb & Akquise zu vertiefen.

Die Auszubildenden hofften auf viele Tipps & Tricks aus der Praxis eines erfahrenen Vertrieblers und wurden nicht enttäuscht. 

 

Ausgehend von der theoretischen Besprechung der Einflussfaktoren des Erfolgs, wurde gleich praktisch in Partnerarbeit an der Ziel-Autosuggestion gearbeitet - was offensichtlich sehr viel Spaß brachte (vgl. Bilder). 

 

Aufbauend auf der positiven Einstellung widmete sich die Gruppe dann dem verhaltenspsychologischen Dino-Prinzip – „verschaffe deinem Kunden einen Lustgewinn!“ – D.h. also: gelungener Vertrieb durch die Vermeidung von Unlust! 

Wahrnehmung, Körpersprache und Kommunikationsregeln bildeten dann die Basis für den praktischen Teil des Stimmtrainings. Besonders viel Leben kam dann in den Schulungsraum, als es daran ging, die Metallplatte verliebt auszusprechen bzw. „die wütende Metallplatte“ zu artikulieren. 

 

Die Akquise-Angst abzubauen in Form eines Bildes stand nach einer kurzen Pause auf der Agenda. Ein „Nein“ des Kunden – ja, das erhält auch der beste Vertriebler! Aber: „Stell dir das NEIN einfach als kleines rothaariges Mädchen wie die „rote Zora“ vor! – Willst du dir von dieser die Verkaufslust kaputt machen lassen! – Wohl nicht oder?“ – Also: Weiter geht´s – nur durch Tun entsteht Erfolg!

 

Zeit sich Gedanken über einen persönlichen Kundenbesuch und den ersten Eindruck dabei zu machen! – Do´s und Dont´s! – Schließlich gibt es keine zweite Chance für den ersten Eindruck! – UPPS: Floskeln sind in der Akquise zu vermeiden! – Einer der zentralen Tipps aus der Praxis! – Am besten verkauft sich AUTHENTIZITÄT! Nach weiteren Erfolgsfaktoren eines „Vertriebstalents“ (von SMARTEN+-Zielen bis zum Erkennen von Kaufsignalen) wurden die Vorteile des Fragens erläutert und anhand von Praxisbeispielen geübt. Natürlich bekam auch die Einwandbehandlung - als zentrales Element des Vertriebsgesprächs – seinen zeitlichen Raum in der Schulung. 

 

In der heutigen „zahlengetriebenen Welt“, durfte natürlich auch das Vertriebscontrolling nicht fehlen und eine detaillierte Auseinandersetzung deren Sinnhaftigkeit!

 

Die PDK-Abteilung bedankt sich herzlich für das ehrenamtliche Engagement bei Herrn Brakenwagen und freut sich auf eine Wiederholung!

 

PDK-Plus-Projekt Kleidertauschbazar am 19.09.2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Schuljahr steht unter dem großen Thema „Nachhaltigkeit“.

Im Zuge dessen hat die Plus-Projektgruppe der Personaldienstleistungskaufleute am Donnerstag, den 19. September 2019 einen Kleidertauschbazar organisiert. 

Die Schüler haben eigenständig Flyer erstellt und in allen Klassen das Konzept vorgestellt.

Ganz nach dem Motto „Tauschen statt mehr kaufen“ wurden von Lehrer_innen  und Schüler_innen gebrauchte, aber gut erhaltene Kleidung „ausgemistet“ und zum Tausch angeboten. 

Alle waren herzlich eingeladen, den Bazar zu besuchen und sich ihr neues Lieblingsstück auszusuchen und nicht mehr passende oder mittlerweile ungeliebte Teile an einen neuen Besitzer weiterzugeben.

Zahlreiche Hosen, T-Shirts, Pullover und sogar, rechtzeitig zum Oktoberfest, Dirndl und Lederhosen haben ihren Platz in einem neuen Kleiderschrank gefunden und sind – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit – wiederverwendet worden. 

Übrig gebliebene Klamotten wurden zum einen Teil für den nächsten Bazar aufgehoben und zum anderen an die Münchener Kinderhilfe gespendet.

Wir, die Personaldienstleistungskaufleute, bedanken uns hiermit nochmals herzlich bei unseren Mitschüler_innen  und Lehrer_innen für die Unterstützung bei unserem Projekt und das Mitwirken an einem nachhaltigen Umgang mit unseren Textilien! 

Wir wünschen euch und eurem neuen Lieblingsstück viel Spaß und allen ein gutes und stylisches Schuljahr! 

Eure PDK-ler J