Aus dem Schulleben

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Sport- und Gesundheitstag am 27. Juli 2018

Am letzten Schultag fand wieder der beliebte Sport- und Gesundheitstag statt. Aus einem abwechslungsreichen Programm konnten die Schülerinnen und Schüler maximal zwei Kurse  oder ein Turnier wählen wählen. Dank der tropischen Temperaturen ging es nicht nur sportlich heiß her. Für die nötige Stärkung wurde in der Pause auch gegrillt.Wir bedanken uns bei den externen Kursleitern für

  • Bouldern (Jonas Schrag)
  • Zumba (Anh Thu Wasner)
  • Pilates (Karin Ratte)
  • Yoga (Martina Wunderer)
  • Thai Boxen (Johann Madl)

sowie bei unseren Lehrkräften, die mit weiteren Kursen bzw. Turnieren (Fußball, Volleyball, Basketball, Kicker, Trimm-Dich-Pfad, Snag Golf, Bayerische Olympiade) das Angebot abrundeten.

 

Es war ein gelungener Abschluss des Schuljahres 2017/18. Zur Fotogalerie hier klicken.

 

Unsere Referendarin ist die schnellste Frau der Stadt!

Am Dienstag, den 17. Juli 2018, fand erneut der B2Run im Olympiapark München statt. In München nehmen für gewöhnlich über 30.000 Teilnehmer unterschiedlicher Münchner Firmen teil. Die Streckenlänge betrug 6,1 Kilometer und führte durch den Olympiapark. Zieleinlauf war (wie jedes Jahr) im Olympiastadion in München. Die Landeshauptstadt München war dieses Jahr mit ca. 950 Läufer/-innen vertreten. Gestartet wurde ab 18 Uhr in mehreren Laufwellen, um das Feld zu entzerren.

 

Für unsere Referendarin der Abteilung Personaldienstleistung begann der Lauf in der ersten Startwelle, da sie eine Durchstarter-Startnummer hatte. Nach 23 Minuten und 39 Sekunden kam sie dann bei schwülen Temperaturen im Olympiastadion an und wurde somit erste Frau der LHM und 12. Frau in der Gesamtwertung. Ihre Zwillingsschwester wurde Zweite! Herzlichen Glückwunsch!

 

Im Anschluss wurde der Abend bei Zielverpflegung und am Firmenstand der LHM sehr schön beendet!

Projekt: Religiöse Symbole im Alltag

Im Rahmen des Evangelischen Religions- und Ethikunterrichts durften die Schüler der Klassen VM 23 a/b/c, mit Kameras bewaffnet, in der Innenstadt religiöse Symbole im Alltag fotografieren.

 

In Kleingruppen machten sich die SchülerInnen, bei schönstem Wetter, auf die Suche nach unterschiedlichsten Fotomotiven. Dabei durften Sie alles knipsen was Sie mit Religion verbinden. Es entstanden zahlreiche Schnappschüsse von Kirchen, Altären, Fensterfronten, Grabstätten, der Synagoge, div. Brunnen und vielen anderen religiösen Gegenständen.

 

Im Anschluss durfte jede Gruppe Ihre Fotoshow vorstellen und erläutern was Sie damit mit Religion verbindet.

Abschlussausflug PD 11C: Arbeitsgericht München am 29.06.2018

Am frühen Morgen des 29.06.2018 traf sich die Klasse PD11C am Arbeitsgericht, um das Schuljahr ausklingen zu lassen. Die Klasse hatte das Arbeitsgericht als Exkursion gewählt, da sie sich in der Praxis mit Rechtsstreitigkeiten auseinander setzten müssen und hier auch gleich ihre Lerninhalte umsetzen und reflektieren können.

Den Schülern wurde im Vorfeld der Verhandlungen ein Arbeitsauftrag erteilt. Ihre Aufgabe war es, insbesondere auf das Verhalten / die Argumentationskette der beiden Parteien (Kläger / Beklagter) einzugehen und sich weiterhin zu überlegen, ob sie sich ähnlich entschieden bzw. einem möglichen Vergleich zugestimmt hätten. Bei den gesehenen Güteverhandlungen war der Streitpunkt immer die Arbeitgeberkündigung und damit verbundenen Beendigungsdaten / Abfindungshöhen. In einem Fall war die Höhe einer in aussichtgestellten Werbeprämie bei erfolgreicher Neubesetzung einer vakanten Stelle der Klagepunkt. 

Im Anschluss an einen sehr interessanten Vormittag, ließen die Schüler die Eindrücke im Rahmen eines Mittagessens im nahegelegenen Cottidiano am Nordbad Revue passieren. Ein gelungener Abschluss des Tages bzw. des ganzen Schuljahres! (Besonders erfreulich war, dass die Schüler überaus pünktlich und mit großem Engagement dabei waren.) 

Besuch der St. Lukas Kirche am 27.6.2018

Im Rahmen des Evangelischen Religionsunterrichts besuchten unsere Schülerinnen und Schüler der VM22a/b/c die Lukaskirche in München.

 

Die Lukaskirche ist der dritte evangelisch-lutherische Kirchenbau in München. Sie wurde 1893-1896 nach Plänen von Albert Schmidt errichtet. St. Lukas ist die einzige, fast vollständig erhaltene evangelische Kirche im historischen Stadtkern.

 

Mehrmals in der Woche finden Gottesdienste statt, darüber ist St. Lukas als ein Ort für Konzerte, Ausstellungen, Kunstaktionen und andere Veranstaltungen bekannt, u.a. in den Monaten November bis April, als Quartier für obdachlose Frauen.

 

Business Knigge

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Eine Studie hat gezeigt, dass der erste Eindruck bei Menschen, die sich zum ersten Mal begegnen, im Durchschnitt schon nach drei Sekunden erfolgt. Diese Sekunden entscheiden über Sympathie oder Antipathie und bestimmen auch den Erfolg eines Zusammentreffens. Kleidung, Aussehen, Körpersprache und Umgangsformen sind dabei wichtige Determinanten. Die Klasse VM 22 c hat sich mit diesen Themen beschäftigt und weiß nun: „Wer grüßt wen zuerst, wer reicht als Erster die Hand, wohin mit der Serviette, wenn‘s aufs stille Örtchen geht, wie werden die Gläser korrekt angefasst, was bedeutet die zwanzig nach vier Stellung … u.v.m.“ Adolph Freiherr von Knigge würde staunen.

 

Widerstand gegen die NS-Diktatur – Spurensuche in München am 25.06.18

Die PD 11C setzte sich in diesem Schuljahr in Sozialkunde u.a. mit dem Widerstand gegen die NS-Diktatur auseinander und ging auf Spurensuche in München. In einem Projekt beleuchteten die Schülerinnen und Schüler Personen, die sich in München der Terrorherrschaft entgegenstellten z.B. Georg Elser, Fritz Gerlich, Hans und Sophie Scholl, Christoph Probst, Max Troll und Pater Rupert Mayer. Parallel dazu wurden Erinnerungsorte in München gesucht und besucht, wie z.B. die „Drückebergergasse“, „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“, „Feldherrnhalle“, „Bürgersaalkirche“, „Denkstätte“ der Ludwig-Maximilian-Universität und natürlich die Ehrengräber im Friedhof am Perlacher Forst. 

 

Die Fragen, die Alle beschäftigten, waren:

Was hat die Menschen angetrieben? Woher nahmen sie ihren Mut? Wann beginnt Widerstand? Was bedeutet Widerstand für mich? Wofür setzte ich mich ein?

 

Nach einem Eintrag ins Gästebuch der LMU gingen die Diskussionen im Café an der Uni weiter.

Diversity-Workshop am 14.06.18 – Abteilung: PDK

Am Donnerstag den 14.06.2018 besuchten uns zum ersten Mal drei Referenten des gemeinnützigen Vereins diversity München e.V. an unserer Schule. Unsere Schüler/-innen der 11. Jahrgangsstufe (PD 11A und PD11B) nahmen an einem 90-minütigen Workshop zum Thema Gender Diversity teil. Im Vorfeld wurde das Thema: „Vielfalt im Unternehmen“ unter unterschiedlichen Gesichtspunkten behandelt. Dabei wurden die unterschiedlichen Diversitätsdimensionen angesprochen. So war auch die Dimension Gender bereits thematisiert worden.

Am heutigen Tag hatten die Schüler nun die Gelegenheit das Thema Gender Diversity noch einmal von einer anderen Seite zu erfahren und Ihr Wissen zu erweitern. Der Schwerpunkt des Workshops lag dabei in der sexuellen Orientierung und im Transgender-Bereich.

Wir Lehrkräfte nahmen an dem Workshop selbst nicht teil, da dies von den Referenten so gewünscht war, um bei den Schülern/-innen mehr Offenheit zu erlangen. Die Besprechung im Nachgang an den Workshop, fiel durchwegs positiv aus. Laut Aussagen der Schüler hätten Sie aufgrund der Schwerpunktsetzung im Unterricht, zwar mit anderen Inhalten gerecht, aber der Workshop habe sich auf jeden Fall gelohnt und war sehr interessant.

Der Workshop begann mit einer Vorstellung der Referenten und einer anschließenden Vorstellung der einzelnen Schüler/-innen. Im weiteren Verlauf folgte ein interaktives Spiel, bei welchem die Schüler bei einer Ja-Antwort die Plätze im Stuhlkreis tauschen mussten. Im weiteren Verlauf wurden ca. 15 Bilder prominenter Personen zu unterschiedlichen sexuellen Orientierungen zugeordnet und diskutiert. Zum Abschluss des sehr kurzweiligen Workshops hatten die Schüler/-innen die Möglichkeit den Referenten alle Ihre Fragen sehr offen zu stellen. Die drei Referenten konnten aus eigenen Erfahrungen berichten, da Sie homosexuell bzw. transgender sind.

Eine gelungene Veranstaltung, welche den Schülern weitere Blickwinkel verschaffte, großen Anklang fand und den bereits behandelten Unterrichtsstoff optimal ergänzte.

„Das Geheimnis der Begeisterung“

Vortrag von Markus Schranz (Finsterwalder Personaldienstleistungen) am 27.04.2018

Haben Sie auch eine „Mumie“ im Betrieb?

 

Das war die Einstiegsfrage, die für die PD 11A und PD 11B sehr überraschend kam und mit einem Lachen beantwortet wurde.

 

Sind Sie „Brandstifter“, „Blümchen“ oder „Rakete“? Darüber nachzudenken regte zunächst zum Schmunzeln an und führte dann aber dazu, die eigne Rolle im Betrieb zu reflektieren. Auf sehr unterhaltsame Art und Weise zeigte Herr Schranz auf, wie aus einem Kunden ein Fan werden kann, warum Begeisterung eine Triebfeder für Höchstleistung ist und dass Humor zum Erfolg führt.

 

Den Apell „Handeln Sie“ nehmen wir gerne an – „Vision ohne Aktion bleibt eine Illusion“!

Herzlichen Dank Herr Schranz – wir stellen uns der Herausforderung! 

 

Ausbildertreffen der Abteilung Privatversicherung am 18.4.2018

Beim diesjährigen Ausbildertreffen der Privatversicherung stand der allgemeinene Informations-austausch, aktuelle Entwicklungen und Angebote der Schule im Mittelpunkt. Im Anschluss bestand für die AusbilderInnen noch die Möglichkeit zur Rücksprache mit einzelnen Lehrkräften.

 

Multivisionsschau: REdUSE – Über unseren Umgang mit Ressourcen der Erde“

Die zehnte Jahrgangsstufe der Sozialversicherungs-kaufleute hatte am 23. März 2018, im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts, Besuch von Herrn Stefan Simoni und Herrn Floor Wolff (die Multivision).

 

 

Im Vorfeld zu dieser Veranstaltung wurden die Schülerinnen und Schüler für dieses wichtige Thema sensibilisiert. Außerdem sollten Sie sich Fragen überlegen, die der Thematik „Umgang mit Ressourcen“ dienlich sind.

 

 

Zum einen wurde in der Präsentation ein Film zur Thematik gezeigt. Dabei ging es hauptsächlich um die wesentlichen Hintergründe der weltweiten Ressourcenknappheit (Wasser, Holz, Sonne,…). Zum anderen wurde eine Diskussion geführt, wie unsere Schülerinnen und Schüler bewusster mit Ressourcen umgehen können. Im Anschluss an diese Diskussionsrunde gab es noch Tipps zum Thema reCYCLE und reUSe.

 

 

Wir danken den Referenten für diese spannende und sehr informative Veranstaltung.

 

Festival des beruflichen Schulsports am 21.03.18 – Dabeisein ist alles!

Ein Hauch von Olympia wehte durch die Sportanlage des Schulzentrums an der Riesstraße.

18 Münchner Schulen traten in 6 unterschiedlichen Disziplinen gegeneinander an. Allen Sportarten lag jedoch zugrunde, das Selbstvertrauen, die Selbstbeherrschung, die Kooperationsbereitschaft und den Teamgeist der Schüler zu fördern.

 

Die beiden Teams aus der PD 11A und PD 11B mussten jeweils bei jeder Sportart gegen 2 gegnerische Mannschaften ins Rennen gehen. Folgende Stationen waren zu absolvieren:

 

Bouldern“: mit Gummibändern aneinandergehängt, mussten die Teammitglieder den 6-eckigen Boulderturm im Wettlauf mit der Zeit umrunden – natürlich ohne die Teammitglieder zu verlieren

Rolli-Rugby“: in Rollstühlen sitzend war es das Ziel, möglichst viele Touchdowns in der generischen Zone zu erreichen

Kickerball“: die Mannschaften wurden wie bei einem „Kicker“ aufgestellt und mit Sprungseilen verbunden. Somit konnte kein Spieler seine Position verlassen und sich nur mit seinen Teammitgliedern gemeinsam auf einer Linie bewegen. Nur der Torhüter hatte mehr Spielraum und versuchte, mit perfekten Paraden seinen „Kasten“ freizuhalten. Mädchentore zählten doppelt, was zu gewagten Pässen vor dem Strafraum animierte

Biathlon“: Nach mehreren Runden Laufen war es hier die Aufgabe, Ruhe zu bewahren und Federbälle im Sitzen und im Stehen in ein Ziel zu werfen. Fehlwürfe wurden mit Strafrunden geahndet

Ping Pong“: In einem sehr komplexen Parcours waren alle Teammitglieder gleichermaßen gefordert. Der Start war ein Sudoku, dass möglichst rasch gelöst werden musste, um einen zeitlichen Vorsprung zu erhalten. Danach wurden Tischtennisbälle über mehrere Stationen gespielt, von einem Fänger mit einem Baseballhandschuh gefangen und anschließend auf einer Langbank ins Ziel gepustet. Alle erzielten Punkte/Bälle wurden wiederum per rollendem Kastendeckel, der mit einem Spieler besetzt war, zurück zum Start transportiert

Sternpolka“: Das Team bekam die Aufgabe, die vorgegebene „Pflicht“ nachzutanzen und mit einer eigenen Choreographie als „Kür nach 12 Minuten zu präsentieren

Auch wenn wir dieses Jahr keine vorderen Plätze erzielen konnten, war es für alle Beteiligten ein voller Erfolg.

 

Wir sind stolz auf unsere beiden Teams, die einmal mehr ihre Teamfähigkeit und ihr Sozialverhalten unter Beweis stellen konnten. Gescheitert sind wir, wie jedes Jahr, nur an den gestrengen Preisrichterinnen der Tanzfraktion, die zwar unsere Kreativität lobten, aber der „Pflicht“ mehr Gewicht beimaßen.

 

Wäre ein Fair-Play-Pokal ausgespielt worden – wir hätten ihn allemal gewonnen!

 

Dabeisein ist alles – und die Motivation, das Engagement und der Einsatz der beiden Teams war olympiareif.

 

Wir gratulieren den Siegern und bedanken uns bei Frau Karin Rau für die tolle Organisation und natürlich der gastgebenden Schule.

 

Nächstes Mal treten wir wieder an – und irgendwann klappt es auch mit dem Tanzen.

Die PD 11A/B besucht das Arbeitsgericht am 21.03.2018

Am Morgen des 21. März haben sich 16 Schüler aus der PD11A und PD11B getroffen, um an diesem Vormittag an Güteverhandlungen am Arbeitsgericht in der Winzererstraße als Zuschauer beizuwohnen. Nachdem sich alle pünktlich versammelt hatten, nahmen wir im Sitzungssaal Platz und freuten uns auf sehr spannende und lehrreiche drei Stunden. Dies sollte auch so kommen!

 

Von den meisten Schülern hörte man im Nachgang, dass sie dachten, der Vormittag werde ziemlich langweilig und sie daher im Vorfeld eher wenig Lust auf Arbeitsgericht hatten. Es folgten aber sehr spannende, arbeitsgerichtliche Auseinandersetzungen, die unterschiedliche Sachverhalte behandelten. So ging es um Themen wie: „gerechtfertigte Kündigungen“, „Klagen auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall“, „Urlaubsabgeltung“, „Sonderkündigungsrecht bei Schwerbehinderten“, „Höhe der Abfindung“ und „Recht auf Vollzeitbeschäftigung“. Ein bunter Strauß an gerichtlichen Auseinandersetzungsgründen, wobei die Schüler ihr bereits schulisch und praktisch erworbenes Vorwissen durchaus gut umsetzen konnten. Zudem schlossen die gegnerischen Parteien des Öfteren an diesemTage keinen Vergleich, sondern es kam zu anderen „Urteilen“. Auch wurde den Schülern bewusst, dass beide Parteien teilweise unzureichend vorbereitet waren und die Arbeitgeberseite meist anwaltlich vertreten wurde.

 

Die Nachbesprechung bei Pizza und Pasta in der nahegelegenen L`Osteria fiel lebhaft und diskussionsstark aus, da es insgesamt sehr unterschiedlich gelagerte Verhandlungen waren. Ein rundum gelungener Vormittag, der wieder einmal mehr zeigte, wie praxisnah die vermittelten Unterrichtsinhalte sind.

Abschlussfeier der Personaldienstleistungsklasse – 2. März 2018

HURRA – Der erste Schritt in Richtung Abschlussprüfung ist getan!!!

Nach zwei Wochen intensivster Prüfungsvorbereitung – eine Woche für die schriftliche, eine Woche für die mündliche Prüfung – gab es heute das Abschlusszeugnis der Berufsschule.

 

Als Start in die Prüfungsvorbereitung und Zwischendurch, um den Kopf wieder frei zu bekommen, wurde täglich mit Energiespielen begonnen. Danach folgten alle drei schriftlichen Prüfungsteile (Auftragsgewinnung, WiSo und PWP) unter Echtzeitbedingungen; das Ganze zwei Mal. Für die mündliche Prüfung wurden das 10-minütige Fachgespräch und die 20-minütigen Fallgespräche erarbeitet, durchgesprochen und danach in Rollenspielen eingeübt.

 

Abgeschlossen wurden die beiden Wochen mit einer Abschlussfeier. Mit einer Präsentation über die drei Ausbildungsjahre an der Berufsschule, mit Steckbriefen der SchülerInnen, mit einer von der Plusgruppe erstellten Abschlusszeitung „Grauzone“ und natürlich durfte zum Schluss das Buffet nicht fehlen.

Wir Lehrkräfte wünschen unseren Schülerinnen und Schülern eine erfolgreiche Abschluss-prüfung, eine tollen Start ins Berufsleben, Glück und Gesundheit.

Betriebsbesichtigung EPCOS AG und Kennenlernen der Personalarbeit innerhalb des EPCOS Konzern (Montag: 26. Februar 2018 / Klasse PD11C)

Am Montagmorgen, den 26.02.2018, trafen sich die Schüler der PD11C bei der EPCOS AG  (ein Unternehmen der TDK Group hat ihren Hauptsitz in München und entwickelt, fertigt und vertreibt elektronische Bauelemente sowie Module und Systeme. Der Fokus liegt auf technologisch anspruchsvollen Wachstumsmärkten in den Bereichen Informations- und Telekommunikationstechnik), um mehr über die Personalarbeit und den Aufbau des Personalwesens der EPCOS AG kennenzulernen. Außerdem gab es noch eine Kurzvorstellung der wichtigsten Produkte der EPCOS AG, welche durch einen sehr erfahrenen Vertriebsmitarbeiter durchgeführt wurde. Aber nun der Reihe nach:😊

 

Nach einigen Anfahrtsschwierigkeiten aufgrund der arktischen Temperaturen, erreichten dennoch alle Schüler (fast) pünktlich die Epcos AG. Wir wurden von Herrn Klement (Personalleiter des Standortes) herzlich in Empfang genommen und durften uns in einem Konferenzraum einfinden. Im Anschluss erhielten wir einen kurzweiligen Vortrag über den Aufbau des Personalwesens der EPCOS AG durch Herrn Klement. Inhalte waren vor allem die Strukturen des Personalwesens eines international tätigen Konzerns mit weltweit über 24.000 Mitarbeiter. Zudem wurden die Schwerpunkte der Personalarbeit sehr zielgruppenbezogen vorgestellt und jeder der Schüler und die Lehrkraft fühlten sich angesprochen und aktiv miteinbezogen. Themenschwerpunkte für das Corporate HR der EPCOS AG sind vor allem der demografische Wandel und die damit einhergehenden Veränderungen (Schlagwort: war for talents). Weiterhin die veränderten Ansprüche der Mitarbeiter / zukünftigen Mitarbeiter (Schlagworte: Generation Y, X (Z)). Zudem ist auch die EPCOS AG einen immer schnelleren technischen Fortschritt ausgesetzt, was schnelle Reaktionen und Innovationen fordert. Dies wiederum bedingt eine Personalplanung, die diesen gegebenen Rahmenbedingungen gerecht werden muss.

 

Nach einer folgenden Pause, die zum Austausch genutzt wurde, bekamen wir eine Kurzvorstellung der wichtigsten Produkte der EPCOS AG durch einen Vertriebler mit Herz und Leidenschaft, der durch seine authentische Art und Professionalität einen bleibenden Eindruck bei den Schülern hinterließ. Im Anschluss wurden uns die vorgestellten Produkte noch „live“ gezeigt.

 

Nach gut zwei Stunden war der – nach Rückmeldung der Beteiligten – gelungene Besuch bei der EPCOS AG zu Ende. Bei dem anschließenden gemeinsamen Mittagessen in einem italienischen Restaurant, hatten wir die Gelegenheit die thematischen Schwerpunkte und gewonnen Erkenntnisse des Vormittages nachzubesprechen und es entstanden angeregte Diskussionen. Durchwegs positive Rückmeldungen zeugen von einem gelungenen Tag mit Einblicke in die Personalarbeit eines international tätigen Konzerns und somit einer gewinnbringenden Veranstaltung für alle Beteiligten. - Herzlichen Dank!

Kampf gegen Plastikmüll – Gestaltung individueller Baumwolltaschen

Im Zuge des evangelischen Religionsunterrichtes der Klassen VM 32A/B und VM 22 A/B gestalten die Schülerinnen und Schüler Ihren eigenen Baumwollbeutel. Grundlage zu diesem Projekt war das Themengebiet „Wir ersticken im Müll“. Erschreckende Zahlen, wie viel jeder Mensch von uns an Plastikmüll produziert, waren für die Schüler Anstoß etwas gegen die „Vermüllung“ zu tun.

 

Kurzerhand kamen die Schülerinnen und Schüler auf die Idee sich selbst individuelle Einkaufstaschen zu gestalten. Mit wenig Handwerkszeug und einer Menge Kreativität kamen die Schülerinnen und Schüler zu ihrem eigenen Beutel. Dieser wird nun rege im Alltag genutzt.

Bericht: Projekt: Mobile Literatur (Klassen: PD 10A und PD10B) 06.02.17

An einem sonnigen schönen Dienstagmorgen trafen sich die Schüler der PD10 A und PD 10B um 08:30 Uhr in der Brasserie Tresznjewski, um den Tag mit einem gemeinsamen Frühstück gemütlich beginnen zu lassen.

 

 Im Anschluss an das Frühstück, welches in angenehmer Atmosphäre stattfand, startete die Stadterkundung der Landeshauptstadt München in Kleingruppen.

 

Diese Kleingruppen (zumeist 4 Personen), wurden klassenübergreifend bereits im Vorfeld zusammengestellt, um das Klassengefüge aufzubrechen und neue klassenübergreifende Kontakte zu ermöglichen.

 

Der Arbeitsauftrag wurde nun kurz erklärt und die Schüler zogen mit der Zielsetzung: Anfertigung und Ausarbeitung einer interessanten Kurzgeschichte mithilfe moderner Medien und die Einarbeitung von Standbildern des jeweiligen Teams an lokalen Besonderheiten des Berufsschulstandorts München, los. Jedes Team startete an einer anderen der zehn zu besuchenden Sehenswürdigkeiten. Sinnvoll war es, sich bereits im Vorfeld innerhalb des Teams eine grobe Handlung auszudenken, um diese dann in Bildern an den unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten wiederspiegeln zu können. Nach dem erfolgreichen Aufsuchen der Sehenswürdigkeiten (u.a. Brandhorst Museum, Chinesischer Turm, Frauenkirche, Siegestor, Monopteros, Residenz…) bei traumhaften Winterwetter, trafen wir uns um 14.30 Uhr wieder am Startpunkt und lösten die Veranstaltung auf.

 

Den Gesichtern nach zu urteilen, hatte den meisten Schülern der Tag Spaß gemacht und hoffentlich auch die ein oder andere weitere schöne Seite Münchens gezeigt. Am Freitag dürfen die Schüler dann ihre Kurzgeschichte mit Hilfe der Bilder verfassen. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse 😊

Akquiseschulung von Secretary Plus für Personaldienstleistungskaufleute (09.01.2018)

Herr Gerstner von Secretary Plus (gehört jetzt zur japanischen Recruit-Gruppe) vermittelte in jeder der sieben Phasen des Verkaufsgesprächs praxisrelevante Tricks und Tipps.

 

Sehr spannend war die Einwand-behandlung, die ja die Königsdisziplin des Verkaufsgesprächs ist. Über 20 Einwände der SchülerInnen zum Thema Zeitarbeit (ist zu teuer, kein Bedarf, entscheidet nur der Chef, hab´ keine Zeit, das sind Menschenhändler, Geschäftsführer sagt „Nein“, wir haben bereits einen Personaldienstleister …) wurden mit Bravour „aufgedröselt“.

 

Dass die Einwände nicht typisch sind für die Zeitarbeit, sondern alle Einwände auch mit dem Thema „Wasserbehälter“ durchführbar sind, hat manchen Schülern zum Schmunzeln gebracht.

 

Nach eingehender Besprechung der sieben Gesprächsphasen wurden diese  mit verteilten Rollen – Kunde  / Disponent / Beobachter – eingeübt.

 

Der Tag war interessant, kurzweilig und die Praxistipps sehr hilfreich. Jetzt braucht es nur noch gelebt zu werden! Dafür sagen wir Herrn Gerstner: „Herzlichen Dank für Ihr Engagement!“

Marken und Design – Corporate Identity

Die PD 11B besucht die „Pinakothek der Moderne“ am 22.12.17

Das ausgiebige Weihnachtsfrühstück nahmen die PD 11A und 11B noch gemeinsam ein. Danach traf die PD 11B Herrn Urbanczik vom MPZ in der Rotunde mit ihrer 25 Meter hohen Glaskuppel der „Pinakothek der Moderne“. Ein Museum, das als Stadtmuseum zum Flanieren und Verweilen einladen soll – ähnlich einer italienischen Piazza.

 

Welches Möbelstück wird zum Kult-Design-Objekt, und warum, war zunächst unsere Einstiegsfrage. -  Der „Thonet Nr. 8“ ein Stuhl auf dem schon sicherlich jeder bei einem Kneipenbesuch saß und der angeblich zur Eröffnung des Eifelturms (1889) unbeschadet einen 60-Meter-Sturz aus dem Fenster überstanden haben soll.

 

Weiter ging es dann zu unseren (aus dem Unterricht bereits bekannten) Paradebeispielen für Corporate Design: BMW und Apple

Was wir aber noch nicht wussten ist, dass die Designer des bayerischen Traditionsunternehmens ihre Motorräder zunächst 1:1 aus Knetgummi modellieren.

 

Worüber wir aber alle ins Staunen kamen war, dass ein auf das Wesentliche reduziertes, sachlich funktionales Tischradio der Firma Braun (heute bekannt für Rasierapparate), aus den 50-er-Jahren, noch heute Vorbildcharakter für Design hat. Dieter Rams, Chefdesigner der Firma Braun in der Nachkriegszeit, gilt besonders für die Designer von „Apple“ als Inbegriff für den perfekten Designer.

 

Alle die, die sich ein I-Phone unter dem Christbaum wünschen, werden es jetzt mit ganz anderen Augen sehen – leuchten werden sie allemal.

Weihnachten in der Karibik – oder Impressionisten versus Expressionisten 22.12.2017

 

Nach ausreichender Stärkung widmete sich die PD11A der Kunst des 19. Jahrhunderts.

 

Nachdem geklärt war, warum es die „Neue Pinakothek“ neben der „Alten Pinakothek“ gibt. Zitat: „Die alte war voll!“ ;)  ging es an die genauere Betrachtung der Bilder im Inneren des Museums. Los ging es mit Caspar DavidFriedrichs Bild: „Riesengebirgslandschaft mit aufsteigendem Nebel“ und der Erörterung der Art des Malens in Schichten, um einen fotorealistischen Eindruck zu gewinnen.

 

Danach erarbeiteten wir uns die Unterschiede zu dem Bild „Ostende“ von Joseph Mallord William Turner mit seinen doch eher unruhig wirkenden Pinselstrichen und der insgesamt sehr bewegten „sturmähnlichen, als sehr ungenau empfundenen Darstellung des aufgewühlten Meeres“. Auch bei Eduard Manet und Claude Monet stellte sich die Frage welchen Wert das einzelne Bild derzeit wohl habe und ob man sich die Kunstwerke heute ins Wohnzimmer hängen würde? – Die Meinungen gingen dabei erwartungsgemäß weit auseinander! Wobei sich für das Bild, am Übergang der Malereiepochen entstanden, Le Déjeuner, 1868 von Manet für 55 Mio. Euro, kein Befürworter fand.

 

Gegen Ende der Museumsführung faszinierte die Schüler/innen dann doch die Lebensgeschichte von Vincent Van Gogh – vom (im Streit?) abgeschnitten Ohr, bis zum Schuss in den Bauch - und die Ausdruckstärke seiner Malerei. Ganz zum Schluss schloss sich dann der Kreis zum bevorstehenden Weihnachtsfest mit Gaugins Darstellung seiner  Lebensgeschichte auf Hawai - vor dem „Engel mit grünen Flügeln“ und den obligatorischen Stalltieren. 

Allseits ein besinnliches, erholsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Kreativer Religionsunterricht zum Jahresausklang

Die Adventszeit hatte begonnen, Weihnachten rückte mit großen Schritten immer näher und in der Berufsschule für Versicherungs- und Personalwesen überlegte sich die Klasse SV12 A/B im evangelischen Religionsunterricht, mit Ihrer Lehrerin Frau Seidel ein Projekt für die letzten Unterrichtsstunden vor den Ferien.

 

Nach langwierigen Diskussionen entschloss man sich das „triste“ Schulhaus ein wenig zu verschönern und durchforstete das Internet nach passenden Motiven. Schnell wurde man bei einem Bild fündig, das einen bunt verzierten Baum aufgeteilt auf mehrere Leinwände zeigte.

 

Der Eifer der angehenden Sozialversicherungsfachangestellten wurde rasch geweckt und man erfreute sich an der ausnahmsweise mal „fachfremden Arbeit“: Farben wurden zusammen gemischt, Schwämme zurecht geschnitten, getupft und gepinselt was das Zeug hält.

 

Beim Klang von Weihnachtsliedern wuchs das Bild weiter fort, sodass aus der einst weißen Leinwand bald ein Bild in Gestalt eines Baumes entstand. Am unteren Rand wurden für die Klasse noch wichtige Werte im gemeinsamen Umgang  abgezeichnet und ausgemalt, fertig!

 

Abschließend durften sich die „Künstler“ noch verewigen und das fertige Kunstwerk verschönert in Zukunft das „Religionszimmer“ der Münchner Berufsschule.

 

Text: Alexander Schmitz & Johannes Baumann

„Ich sprühe es an die Wand“ - Kreativer Religions- und Ethikunterricht der Klassen VM 23 A/B

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen VM 23 A und B wollten im Evangelischen Religionsunterricht bzw. Ethikunterricht das Schulhaus mittels eines Graffitis verschönern.Schnell wuchs der Gedanke eine Skyline von München an die kahlen Wände zu bringen. Dabei wurden mit Hilfe des Visualizers, die Skyline unserer Stadt an die Wand projiziert, dabei entstand die Vorlage für unser Graffiti. Die Schüler schnitten im Anschluss eine Negativschablone aus und brachten diese an die Wand der Hallway unserer Schule an.Nur schnell passende Arbeitskleidung angeworfen und los ging es mit der farbenfrohen Sprayerei. Unter vollem Einsatz unserer Schüler und mit sensationeller Kreativität entstand ein Traum in grellen Farben.

 

Assessment-Center bei den Personaldienstleistungskaufleuten – 18.12.2017

Das war stressig und anstrengend, da habe ich mich unter Druck gesetzt gefühlt, ich

hab´ mich mit anderen verglichen … war das Feedback der Schülerinnen und Schüler (PD11 A/B) bei der Abschlussrunde des heutigen Tages!!!

 

Ja, das ist die Realität eines Assessment-Centers, so fühlen sich die Bewerber, die es durch-laufen. Das war so gewollt. Nur was man erlebt, kann man auch wirklich nachvollziehen.

 

Es wurden nicht nur Vorstellungsrunden, Paar- und Gruppendiskussionen durchlebt, es gab auch Informationen, wozu das alles dient und auf welche Fallstricke man besser achten sollte.

 

Vortrag zum Thema "Der Mensch wird nicht Mensch, sondern ist Mensch von Anfang an  - Abtreibung und PID"

Am 28.11.2017 war Frau Doose von der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V. bei uns zu Gast. Frau Doose referierte vor den teilnehmenden Klassen der Sozial-versicherung des 2. Ausbildungsjahres.

Der Vortrag fand im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts statt und wurde von dem katholischen Religionslehrer Dr. Biela organisiert.

Die Herausforderungen der christlichen Ethik am Lebensbeginn – Abtreibung und PID – waren dabei die Schwerpunkte der Veranstaltung. Die Schüler bekamen wichtige Informationen zu der Entwicklung des ungeborenen Menschen, die Rechtslage in der BRD, Gründe/Zahlen/Methoden für eine Abtreibung und auch die christlich - ethische Sicht wurde beleuchtet.

Im Anschluss an die 90-minütige Präsentation rundete eine Diskussion mit den Schülern die Veranstaltung ab.

Wir danken Frau Doose für ihre Zusage und den spannenden Vortrag!

Vortrag: Menschenrecht Glaubensfreiheit – Verfolgte Christen weltweit am 28.11.2017

Im Religions- und Ethikunterricht der Klassen SV 12 A/B/C war am 28. November 2017 Ado Greve von der Organisation Open Doors e. V. zu Gast. Er hielt einen spannenden Vortrag zum Thema „Christenverfolgung weltweit“. Dabei ging er auf die aktuelle Lage der Christenverfolgung ein. Er gab anhand von Länderbeispielen einen Eindruck, wie es um die Verfolgung weltweit steht. Außerdem brachte er aktuelle Zahlen mit, die die Schüler zum Nachdenken anregen sollten. Ein weiterer Bestandteil der Veranstaltung war der Weltverfolgungsindex. Herr Greve versuchte die Menschen hinter den Zahlen erscheinen zu lassen. Und ging im weiteren Verlauf auch auf die Auswirkungen auf die Folgen in den verschieden Lebensbereiche der Verfolgten ein.

 

Open Doors e.V. ist ein Verein der sich um verfolgte Christen kümmert und Hilfsangebote bietet.

 

In folgenden Dienstbereichen ist Open Doors weltweit tätig:

Generation Z – beim Landeskongress Zukunft „HOCH-4“ der iGZ

Die angehenden Personaldienstleistungskaufleute folgten am 26. Oktober 2017 der Einladung des Arbeitgeberverbandes iGZ sich mit dem Thema Zukunft „Hoch 4“ auseinanderzusetzen. 

 

Im Mittelpunkt des Kongresses standen die 4 Kernfragen der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit der Branche: 

--- Mitarbeitergewinnung in Zeiten sinkender Arbeitnehmerzahlen

--- Digitalisierung, 

--- Kompetenzmanagement

--- und Wettbewerbsfähigkeit. 

 

Der Kongresstag war geprägt von interessanten Vorträgen im Plenum und in diversen Fachforen – lediglich unterbrochen durch die notwendigen Stärkungen am Frühstücks- und Mittagsbuffet.

 

 Los ging der Vortragsmarathon mit den Perspektiven des Geschäftsmodells Zeitarbeit – insbesondere auch vor dem Hintergrund der Bundestagswahl. 

Trotz voraussichtlich politisch eher ruhiger Zeiten in der Branche ist längerfristiges „chillen“ nicht angesagt – die Lebenswelt wandelt sich rasant und alle Beteiligten sind aufgefordert, die Zeichen der Zukunft richtig zu deuten und sich optimal aufzustellen. Die digitale Konkurrenz macht auch vor dem Kerngeschäft der Zeitarbeit nicht halt – also gilt es sich auf dem immer flexibler werdenden Markt zu behaupten – Offenheit für neue Geschäftsmodelle ist hier der Schlüssel zum Überleben. 

 

Zielführend scheint nach Ansicht des zweiten Referenten (Braucht eine neue Arbeitswelt mehr Flexibilität?) eine Kombination aus „fluid & caring“. Einerseits benötigen Unternehmen mit einem hohen Atmungspotential und –bedarf in Zukunft Zeitarbeit als 360-Grad- Personalabteilung und Unternehmen mit einem hohen Bindungspotential und –bedarf (oft die kleinen und mittleren Unternehmen) brauchen Zeitarbeit besonders als Rekrutierungsinstrument. 

 

In den zeitgleichen Fachforen ging es um: 

 

--- Lobbyarbeit in den Wahlkreisen – Kontakte knüpfen für die Zeitarbeit 

-> Kernbereiche: Monitoring – Kontakte vertiefen – Interessen bündeln

--- EU-DSGVO - > seien Sie achtsam und vorbereitet 

-> Überprüfen Sie ihre Prozesse bevor es zu spät ist!

--- Digitalisierung und Zielgruppenorientierung – Trends im Recruiting

-> Talent Sourcer vor dem Hintergrund von 

Persönlichen Anforderungen (Technikaffinität, Sozialer Intelligenz, Sales-Mentaltität, Netzwerker
                und Wertebotschafter) 

Markt (Digitalisierung, Kommunikation/Web 2.9 und Wertewandel) 

und Internen Schnittstellen (Recruiting Management, Talent Relationship Management,
              Fachabteilung und Marketing)

 

Gestärkt nach der Mittagspause ging es um die Perspektiven der Bayerischen Wirtschaft und die richtige Einordnung der Digitalisierung: Hype oder Herausforderung?

 

Dazwischen gewährte Herr Prof. Dr. Christian Scholz vom Lehrstuhl für Organisation, Personal- und Informationsmanagement der Universität des Saarlandes einen besonders schwungvollen Einblick in die zukünftige Welt des Recruitings.  => Wie tickt die junge Generation? Worauf muss sich die Zeitarbeit dringend einrichten?

                        

 

Generation Y

Generation Z

Arbeitszeit

- Flexible Arbeitszeitmodelle

 

Klare Strukturen

-  Etwas Variabilität

-   Verlässliche Schicht- und Einsatzpläne

Entlohnung

- Variable, leistungsorientierte Entlohnung und alles was dazugehört

-  Bezahlung für Qualifikation und Aufgabe 

-  Absolut vorhersagbares Einkommen

-  Kein permanentes „Nachmessen“

- Keine großen Gehaltsunterschiede

Personalführung

- eher Fordern

- Transformativer Führungsstil: eher Leitbilder 

-  Klares Feedback: „Im gutem wie im Schlechten“

eher Wettbewerb

- Eher Fördern

-  Transaktionaler Führungsstil: Klare Ansagen

- Positives Feedback: „Everyone gets a trophy”

-  Eher Harmonie

KONSEQUENZEN

 

1.      Im Zeitarbeits-unternehmen

2.      Hinsichtlich Zeitarbeitnehmer

 

Qualifizierungsprogramm bei allen Führungskräften zum Generationen-Verständnis starten

Schwachstellenanalyse (wo verlieren wir bei Akquisition/ Vermittlung/Einsatz Generationen)

 

Überprüfung aller bestehenden HR-Systeme (wie Akquise-Motivation-Qualifikation-Retention) auf Kompatibilität zu allen Generationen

Employer Brand speziell auf Generation Z ausrichten -> ergo: Sicherheit, Struktur und Qualifizierung betonen

 

 

Vermittlungserfolge sichern durch proaktives Berücksichtigen von Generationenstimmigkeit bei Einsatzbetrieben

 

Zum Abschluss waren dann noch die HARD-CORE-Branchenthemen dran: 

=> Tarifliche Antworten auf die AÜG-Reform: TV-BZ und TV-LeiZ sowie 

=> Die häufigsten Fragen zur AÜG-Reform.

 

Kombiniert mit der Messe und wesentlichen Software- und Arbeitsschutzanbietern ging damit ein informativer und spannender Tag zu Ende. 

 

Wir bedanken uns ganz herzlich beim IGZ für die Einladung und Verköstigung und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

 

PD 11 A / B besucht Personalmesse, am 18. Okt. 2017, im MOC München

Als zukünftiger Personaler ist es wichtig, sich bereits während der Ausbildung mit wichtigen Themen zu beschäftigen. Auf der Fachmesse standen Vorträge zu Recruiting - Personalmanagement - Personalentwicklung im Vordergrund.

 

Die PDK-SchülerInnen sollten sich nicht nur über fachliche Themen informieren, sondern auch die Präsentationen der Referenten unter die Lupe nehmen. Bekanntlich sieht man ja die „Fehler“ beim Anderen besser, als bei sich selbst. Beurteilt werden sollte, neben dem Einstieg ins Thema, auch das Vortragsverhalten des Redners.

 

Da das Recruiting auf Messen zum späteren Aufgabenfeld eines Personalers mit dazu gehört, wurden auch der Standplatz,  die Aufmachung, das eingesetzte Personal,  die angebotene Informationsmaterialien, evtl. Sonderaktionen gleich noch mitbewertet.

 

Für das Lernfelder 7 „Marketing“ und das Lernfeld 8 „Personalführung“ gab es an diesem Tag viel Anschauungsmaterial; eine ideale Verknüpfung von der Praxis mit der Theorie.

Bericht: Personalmesse (18.10.2017)