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BWV Jahrespreis 2019 - Auszeichnung für ehrenamtliche Experten

Zwei Lehrkräfte unserer Berufschule unter den Preisträgern!

Der BWV Bildungsverband zeichnet seit 1974 jedes Jahr ehrenamtlich tätige Experten für ihre vorbildlichen Leistungen in der Berufsbildung aus.

 

Am 7. November 2019 wurde im Rahmen der Jahrestagung der Leiter der BWV Regional in Siegen der BWV-Jahrespreis verliehen. Geehrt wurden diesmal 28 ehrenamtlich Tätige aus rund 20 verschiedenen Versicherungsunternehmen und Berufsschulen, darunter auch zwei Lehrkräfte der Berufsschule München: Frau Kruhme und Frau Hausmann. Leider konnten sie nicht selber in Siegen ihre Urkunden in Empfang nehmen.

 

Für welches Engagement wurde der Jahrespreis verliehen?
Die ehrenamtlichen ExpertInnen haben mit ihrer Arbeit der letzten zwei Jahre eine wesentliche Grundlage geschaffen, die digitalen Kompetenzen aller MitarbeiterInnen der Versicherungswirtschaft auszubauen. Die hervorragenden Leistungen sind insbesondere:
  • Die Entwicklung eines einheitlichen Verständnis über die erforderlichen digitalen Kompetenzen für die verschiedenen Tätigkeitsprofile
  • Die Erarbeitung eines Lehrplans zur Vermittlung digitaler Kompetenzen für die Ausbildung der Kaufleute für Versicherungen und Finanzen und für die berufsbegleitende Qualifizierung aller MitarbeiterInnen
  • Die Adaption des Lehrplans zur Schulung an allen Lernorten: in den Berufsschulen, in den Weiterbildungsabteilungen der Versicherungsunternehmen und im betriebsübergreifenden Unterricht der regionalen Berufsbildungswerke

Quelle: BWV

 

Unsere beiden Lehrkräfte waren tatkräftig beteiligt und setzen Auszüge aus dem neuen Curriculum im laufenden Schuljahr bereits um. In den Klassen VA11d, VA12d, VA13d und VA13e wird das Lernfeld 5 "Agenturgründung" als Projektunterricht mit ausgewählten Inhalten zum Erwerb digitaler Kompetenzen kombiniert.

Übersicht: Preisträger_innen des BWV Jahrespreises 2019
2019-11-07_GewinnerInnen-JahrespreisBWVB
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Pressemitteilung des BWV
2019-11-07_PM_10__BWV-Jahrespreis-2019-v
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Thursday for Future

– unser Nachhaltigkeitstag in der PDK am 17.10.2019

Wie schon auf der Schulhomepage berichtet, steht dieses Schuljahr in der PDK unter dem Thema „Nachhaltigkeit“. Begonnen hatte es bei den zwölften Klassen mit einem Kleidertauschbazar, dem jetzt regelmäßige Kleidertauschbörsen folgen. 

 

In der 11. Klasse nahmen wir uns jetzt einen ganzen Tag, um unterstützt von Referenten des World University Service „WUS“ das Thema „Nachhaltigkeit“ zu vertiefen. 

 

Rose Nkeng aus Kamerun hatte gleich zwei Themen im Gepäck: nachhaltiges afrikanisches Kochen und die Frage: „Wie nachhaltig ist mein Handy?“.

 

Da es sich ergab, dass wir am gleichen Tag in einem großen Festakt zur „Grenzenlos-Schule“ des World University Services zertifiziert wurden (siehe entsprechender Artikel auf der Schulhomepage), hatten wir das ehrgeizige Ziel, die Festgäste auch an unserem afrikanischen Essen teilhaben zu lassen. Das bedeutete, dass die Kolleginnen Frau Allam-Spindler, Frau Deking, Frau Konrad mit Unterstützung ihrer Tochter und Frau Schmid sich schon weit vor Schulbeginn einfanden, um mit Rose Nkeng die Gerichte „Haricots sautés“, „Bananes platains“ und „Purée d’avocats“ vorzubereiten. Auch etliche Schüler*innen waren hochmotiviert schon sehr früh anwesend und schnippelten was das Zeug hielt. Dankenswerterweise wurde das Essen vom Referat für Bildung und Sport als Kulturprojekt finanziell unterstützt! 

 

Zum regulären Unterrichtsbeginn hatten die beiden Referenten Rose Nkeng und Navigué Soro dann die Gelegenheit, uns mit ihrem abwechslungsreich vorbereiteten Unterricht zu begeistern. Die Elektrotechnikerin Rose, die gerade ihren Bachelor in Elektro- und Informationstechnik an der Hochschule in Rosenheim erfolgreich abgeschlossen hat, berichtete zunächst von ihrer Schulzeit in Kamerun, ihren persönlichen Interessen – wer hätte es erwartet: Kochen und Backen – und ihrem Weg so perfekt Deutsch zu lernen, wie sie es heute neben sechs weiteren Sprachen beherrscht. 

 

Als nächstes stellte sie sich als Grenzenlos-Aktive für den World University Service vor. Sie erklärte in diesem Zusammenhang auch noch kurz die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen für die Agenda 2030, deren Verbreitung und Umsetzung sich der World University Service auf die Fahnen geschrieben hat.

 

Dann ging es zum eigentlichen Thema: der Nachhaltigkeit von Handys. Hier konnte Rose ihre Technik-Expertise mit den Sustainable Development Goals (SDGs) GOOD HEALTH AND WELL-BEING, DECENT WORK AND ECONOMIC GROWTH, REDUCED INEQUALITIES und RESPONSIBLE CONSUMPTION AND PRODUCTION in Verbindung bringen.

 

Nach der interaktiven Erarbeitung des Herstellungswegs und der Inhaltsstoffe eines Handys zeigte sie einen kurzen Film über Kinderarbeiter im Kongo, die Kobalt schürfen. Wir waren ziemlich betroffen und meinten, dass man sich hier weit weg in Deutschland der Illusion hingebe, dass man damit nichts zu tun habe und nicht wahrnehme, dass unsere relativ günstigen Handys auf Kosten von Kindern produziert würden, die ohne Kindheit und Bildung aufwachsen.

 

Daraufhin überlegten wir uns verschiedene Vorschläge zur Lösung dieser Misere. Zum Beispiel, Kartelle für höhere Handypreise, weniger Handynutzung und Spenden für diese Kinderarbeiter, damit sie dem Teufelskreis entkommen können.

 

Ein weiterer Filmtrailer, zum Dokumentarfilm „Welcome to Sodom“ DEIN SMARTPHONE IST SCHON HIER über den Weg unseres Elektroschrotts zu Europas größter Müllhalde in Afrika, sensibilisierte uns weiter für die globalen Auswirkungen unseres Handykonsums. Die Verlierer der digitalen Revolution, die im Elektroschrott nach Wertstoffen suchen, machten uns kurz sprachlos. Schließlich bemerkte ein Schüler, dass man einfach nicht daran denke, wenn man sein Handy weggebe, dass es an so einem Platz lande, wo Menschen verzweifelt versuchen, dem Müll eine Existenz abzuringen. 

 

In einem Planspiel versuchten wir dann Lösungsmöglichkeiten zu finden. Es gibt ja doch Möglichkeiten: faire Handys kaufen, Handy länger nutzen, indem man den Akku tauscht oder sie reparieren, wenn es noch möglich ist. 

 

Eine weitere Möglichkeit, nachhaltig mit Handys umzugehen, ergriffen wir gleich beim Schopf: Wir wollen eine Handysammelaktion starten, die Kindern und Familien im Kongo zugutekommen soll.

 

Nach der Lehrortkooperation, die von einem echten Feueralarm unterbrochen wurde und den Referenten viel Flexibilität abverlangte, ging es dann wieder zur Vorbereitung unseres afrikanischen Essens.

 

Last second, schafften wir es mit vereinten Kräften, eine Kostprobe des Essens für die Festgäste der folgenden Veranstaltung bereit zu stellen und gerade noch rechtzeitig zum Festakt zu escheinen.

 

Beim Festakt zur Zertifizierung als „Grenzenlos-Schule“ nahm der Klassensprecher unserer Klasse PD 11 A, Alexander Berger, spontan die Gelegenheit wahr, den Festgästen zu erläutern, was die PDK im Rahmen der Nachhaltigkeit bereits auf die Beine gestellt hat und im Weiteren angehen wird. Die Unterstützung des Frauenhauses in Neuperlach durch Kleider- und Spielzeugspenden gehöre unter anderem dazu. Sein überzeugender Beitrag war einen tosenden Applaus wert.

 

Nachhaltig und international gestärkt ging es nach dem Mittagessen dann in die nächste Lehrortkooperation mit Navigué Soro.

 

Navigué stellte sich zunächst mit eigenen Kinderbildern vor. Er erzählte uns von seiner Schul- und Studienzeit in der Elfenbeinküste – aber erst nachdem wir feststellen mussten, dass es sehr schwierig war, ihn in seiner Grundschul- und Abiturklasse zu „orten“. 

 

Mit einem Zahlenquiz testete er dann unser Vorwissen im Bereich Kakao- und Cashewproduktion, um uns danach einen kurzen Abriss über die Kakaoproduktion zu geben. Durch einen Kurzfilm wurde uns klar, dass es heute noch Kinderarbeit und sogar Kindersklaven gibt. Diese erschreckende Erkenntnis, wurde nur ein wenig gemildert, als in dem Filmbeitrag auch ein deutscher Schokoladenproduzent zu Wort kam, der nachhaltige Projekte in der Elfenbeinküste begleitet hat. Navigué zeigte uns dann Fotos, die uns erkennen ließen, dass er Teil dieser deutschen Delegation war und Eindrücke aus erster Hand gewinnen konnte.

 

Der Cashewanbau wurde dann ebenfalls durch einen Film visualisiert. Es ging um ein positives Beispiel von Kooperativen, die einen größeren Teil der Wertschöpfungskette im Land belassen.

 

Danach vollzogen wir in zwei Gruppen den Produktionsprozess der beiden Produkte nach und erklärten ihn uns noch einmal kurz gegenseitig.

 

Schließlich wurde das Thema Fair Trade und weitere Nachhaltigkeitssiegel eingeführt, als Lösungsmöglichkeit, um die Hersteller von Cashewnüssen und Kakao global „fair“ zu behandeln. 

 

Alles hat seine zwei Seiten, wurde uns dann wieder bewusst, als wir nach einer Diskussion die Vor- und Nachteile von „Fair Trade“ festhielten. Doch wir nehmen mit, dass wir viel Gutes tun und für mehr globale Gerechtigkeit sorgen können, wenn wir uns als Konsumenten für „faire“ Lösungen entscheiden. 

Wir sind erste Grenzenlos-Schule in Bayern!

Die Städtische Berufsschule für Versicherungs- und Personalwesen München erhielt im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung die Auszeichnung zur„Grenzenlos-Schule“ durch den World University Service (WUS).

München, 17.10.2019. Am Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut wurde die Städtische Berufsschule für Versicherungs- und Personalwesen in München als erste bayrische berufliche Schule im Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ für ihr Engagement ausgezeichnet. Marco Hoffmann, vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, sprach seine Grußworte als Vertreter des Referates für Grundsatzfragen der Beruflichen Bildung aus. Vom Referat für Bildung und Sport, der Landeshauptstadt München, Geschäftsbereich Berufliche Schulen, beglückwünschte Martin Fahmüller die berufliche Schule. Begleitet wurde er von Maximilian Weiß. Schulleiterin Marianne Bruckmeier sowie stellvertretender Schulleiter Herr Peters nahmen die Auszeichnung durch Dr. Julia Boger (WUS) mit Freude entgegen und dankten ihrerseits den Kolleginnen, die im Projekt engagiert mitgewirkt haben: Imke Deking, Martina Hausmann,
Barbara Hofmann, Sabine Konrad, Britta Kruhme und Viktoria Seidel.

 

Eingebettet waren die Feierlichkeiten in Lehrkooperationen der zwei Grenzenlos-Aktiven Rose Nkeng (Studentin an der Technischen Hochschule Rosenheim) und Navigué Soro (Student an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg). Sie bearbeiten die Themen „Wie nachhaltig ist mein Handy?“ sowie
„Cashew und Kakao: Genuss für alle?“. Als Aufhänger für die Lehrkooperationen dienen die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) und der Orientierungsrahmen des Lernbereichs „Globale Entwicklung“ der Kultusministerkonferenz (KMK).

 

Besonders bemerkenswert war der spontane Redebeitrag der Klasse PD11A durch ihren
Klassensprecher, Alexander Berger, der für viel Anerkennung und Begeisterung sorgte.


Das Projekt „Grenzenlos—Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ wird vom Freistaat Bayern sowie von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.

Pressemitteilung zur Zertifizierung
PM-BY-BS VPM-Zert-FINAL.pdf
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"echt oder falsch"? Falschgeldschulung der Deutschen Bundesbank

Am 9. Oktober 2019 fand für die Schülerinnen und Schüler der VA21d und VA21e (Abt. PV) im Rahmen des Lernfelds "Finanzberatung" eine Falschgeldschulung von der Deutschen Bundesbank, Filiale München, statt.

 

Unsere Schülerinnen und Schüler erfuhren Wissenswertes über die Herstellung von Banknoten, die Aufgaben der Deutschen Bundesbank im Bargeldkreislauf und sie bekamen zahlreiche Informationen zu den Sicherheitsmerkmalen. Besonders interessant war, dass mittels "echter falscher Scheine" (sog. Falsifikate) die Erkennungszeichen vermittelt wurden. Überrascht wurde festgestellt, dass man das Falschgeld im schnelllebigen Alltag kaum erkennen würde. Mit konkreten Tipps und der Regel "Kippen-Sehen-Fühlen" wurden die Klassen sensibilisiert, z. B. anhand der Smaragdzahl oder des Wasserzeichens, die Echtheit zu prüfen.

Vielen Dank an Frau Forster-Metzner für ihren Besuch!

(Text: Ha)

Was verbindet die „Ohel Jakob Synagoge“, das „Alte Rathaus“, die „Frauenkirche“ mit der „Feldherrnhalle“ und dem „Obelisken“? - Die Vielfalt

Am 4.10.2019 machen sich die beiden 12.ten Klassen der Abteilung Personaldienstleistungskaufleute auf, um München mal von einer anderen Seite kennen zu lernen. Nicht, was ist typisch München und bayerisch, sondern was ist typisch für die Einflüsse jenseits der bayerischen Grenzen?

 

Das typisch bayerische ist in Oktoberfestzeiten omnipräsent im Stadtgebiet. Dahingegen sind die sehr interessanten multikulturellen Einflüsse eher im Verborgenen zu finden – oft so versteckt, dass selbst „eingefleischte Münchner“ noch bei der Führung etwas lernen konnten. 

 

Die erste Station der Stadtführung war der Gedenkstein für die ehemalige Hauptsynagoge Münchens in der Herzog-Max-Straße. Das „jüdische Leben in München“ begann laut Dokumenten im 12. Jahrhundert und war fortwährend dadurch gekennzeichnet, „möglichst wenig aufzufallen“, da es bereits am 12.10.1285 zum ersten Pogrom kam.  So scheint es auch aus heutiger Sicht wenig verwunderlich, dass die erste Außenansicht der jüdischen Synagoge optisch sehr stark der hier gängigen Kirchengestaltung folgte. Nach einem ausführlichen verbalen Streifzug durch die Geschichte der jüdischen Gemeinde in München, mit dem Schwerpunkt der Verfolgung im Nationalsozialismus, wurden die architektonischen Zusammenhänge zwischen der Ohel Jakob Synagoge und dem Felsendom in Jerusalem gezogen. Die Grundmauern des כיפת הסלע (Felsendoms) aus Naturstein und die aufgesetzte goldene Kuppel legen die Parallele zum, allerdings kubusförmigen, Bau der neuen Synagoge in München sehr nahe.

 

Ob auch die Zwiebeltüme der Frauenkirche vom Felsendom inspiriert gestaltet wurden, ist literarisch umstritten. Eher wahrscheinlich ist der Einfluss aus dem Süden Europas und der dortigen Kirchengestaltung. Man geht davon aus, dass die Vorlage für die beiden „Welschen Hauben“ die Kirche Madonna dell´Orto in Venedig war. Der Entwurf mit den spitzen Türmen wurde auf jeden Fall nicht umgesetzt. 

 

Auch am „Alten Rathaus“ in München finden sich fremdländische Einflüsse. Die Statue des Moriskentänzers zeugt noch heute von den arabischen Einflüssen (über das besetzte Spanien nach München gelangt)  im 15.ten Jahrhundert. Die Originale der geschnitzten Moriskentänzer mit den Namen Orientale, Mohr, Hochzeiter, Burgunder, Frauenhut, Prophet, Bauer, Schneiderlein, Zauberer… gehören noch heute zu den größten Schätzen Münchens und sind im Stadtmuseum zu finden. 

 

Die Feldherrnhalle ist eine klassizistische Loggia am südlichen Ende des Odeonplatzes, die 1841 bis 1844 nach Plänen von Friedrich von Gärtner für die Bayerische Armee errichtet wurde. Unverkennbar sieht man die Einflüsse vom arc de triomphe de l’étoile in Frankreich sowie dem Portal Fuenterrebollo in Florenz. 

 

Endstation der Führung war der Obelisk am Karolinenplatz, der die griechischen Einflüsse in den Münchener-Stadtraum widerspiegelt. Das Ehrenmal für die in Napoleons Russlandfeldzug gefallenen Soldaten der bayerischen Armee ist 29 Meter hoch und aufgrund seiner Lage direkt auf einer Kreuzung dreier Straßen weithin sichtbar. Das Material für die Bronzeplatten des Obelisken stammt von türkischen Kriegsschiffen, die 1827 im Seegefecht bei Navarino versenkt worden waren. Das war ein entscheidendes Ereignis auf dem Weg zu einem unabhängigen Griechenland, dessen erster König, Ludwigs Sohn Otto, wurde.

 

Nach der lehrreichen – aber durch den ersten Herbstwind doch sehr kalten Führung, war es dann an der Zeit, noch die italienischen Einflüsse der Stadt zu erkunden. So dass der Ausflug der PD12AB in der Pizzeria mit fröhlichem Zusammensein endete – ganz im Sinne des PDK-Mottos: gemeinsam arbeiten – gemeinsam feiern! 

 

Für die Schüler_innen der PD12A war es der letzte Berufsschultag. Wir wünschen Ihnen daher allen eine nicht allzu stressige Zeit der Prüfungsvorbereitung und erfolgreiche Prüfungstage!

 

Die PDK-Lehrkräfte bedanken sich ausdrücklich für die schöne gemeinsame Zeit und wünschen allen Auszubildenden eine erfolgreiche private und berufliche Zukunft und viele kulturelle Erlebnisse im In- und Ausland! Denkt dran: Der Fremde ist nur in der Fremde fremd!

 

Die „verliebte Metallplatte“ und „Keine Angst vor der „roten Zora““ Akquiseschulung für Personaldienstleistungskaufleute

 

Herr Brakenwagen von der Experis Manpower Group hat heute (26.9.2019) den angehenden Personaldienstleistungskaufleuten aus den Klassen PD12A und B die Möglichkeit gegeben, ihre Kenntnisse in Vertrieb & Akquise zu vertiefen.

Die Auszubildenden hofften auf viele Tipps & Tricks aus der Praxis eines erfahrenen Vertrieblers und wurden nicht enttäuscht. 

 

Ausgehend von der theoretischen Besprechung der Einflussfaktoren des Erfolgs, wurde gleich praktisch in Partnerarbeit an der Ziel-Autosuggestion gearbeitet - was offensichtlich sehr viel Spaß brachte (vgl. Bilder). 

 

Aufbauend auf der positiven Einstellung widmete sich die Gruppe dann dem verhaltenspsychologischen Dino-Prinzip – „verschaffe deinem Kunden einen Lustgewinn!“ – D.h. also: gelungener Vertrieb durch die Vermeidung von Unlust! 

Wahrnehmung, Körpersprache und Kommunikationsregeln bildeten dann die Basis für den praktischen Teil des Stimmtrainings. Besonders viel Leben kam dann in den Schulungsraum, als es daran ging, die Metallplatte verliebt auszusprechen bzw. „die wütende Metallplatte“ zu artikulieren. 

 

Die Akquise-Angst abzubauen in Form eines Bildes stand nach einer kurzen Pause auf der Agenda. Ein „Nein“ des Kunden – ja, das erhält auch der beste Vertriebler! Aber: „Stell dir das NEIN einfach als kleines rothaariges Mädchen wie die „rote Zora“ vor! – Willst du dir von dieser die Verkaufslust kaputt machen lassen! – Wohl nicht oder?“ – Also: Weiter geht´s – nur durch Tun entsteht Erfolg!

 

Zeit sich Gedanken über einen persönlichen Kundenbesuch und den ersten Eindruck dabei zu machen! – Do´s und Dont´s! – Schließlich gibt es keine zweite Chance für den ersten Eindruck! – UPPS: Floskeln sind in der Akquise zu vermeiden! – Einer der zentralen Tipps aus der Praxis! – Am besten verkauft sich AUTHENTIZITÄT! Nach weiteren Erfolgsfaktoren eines „Vertriebstalents“ (von SMARTEN+-Zielen bis zum Erkennen von Kaufsignalen) wurden die Vorteile des Fragens erläutert und anhand von Praxisbeispielen geübt. Natürlich bekam auch die Einwandbehandlung - als zentrales Element des Vertriebsgesprächs – seinen zeitlichen Raum in der Schulung. 

 

In der heutigen „zahlengetriebenen Welt“, durfte natürlich auch das Vertriebscontrolling nicht fehlen und eine detaillierte Auseinandersetzung deren Sinnhaftigkeit!

 

Die PDK-Abteilung bedankt sich herzlich für das ehrenamtliche Engagement bei Herrn Brakenwagen und freut sich auf eine Wiederholung!

 

PDK-Plus-Projekt Kleidertauschbazar am 19.09.2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Schuljahr steht unter dem großen Thema „Nachhaltigkeit“.

Im Zuge dessen hat die Plus-Projektgruppe der Personaldienstleistungskaufleute am Donnerstag, den 19. September 2019 einen Kleidertauschbazar organisiert. 

Die Schüler haben eigenständig Flyer erstellt und in allen Klassen das Konzept vorgestellt.

Ganz nach dem Motto „Tauschen statt mehr kaufen“ wurden von Lehrer_innen  und Schüler_innen gebrauchte, aber gut erhaltene Kleidung „ausgemistet“ und zum Tausch angeboten. 

Alle waren herzlich eingeladen, den Bazar zu besuchen und sich ihr neues Lieblingsstück auszusuchen und nicht mehr passende oder mittlerweile ungeliebte Teile an einen neuen Besitzer weiterzugeben.

Zahlreiche Hosen, T-Shirts, Pullover und sogar, rechtzeitig zum Oktoberfest, Dirndl und Lederhosen haben ihren Platz in einem neuen Kleiderschrank gefunden und sind – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit – wiederverwendet worden. 

Übrig gebliebene Klamotten wurden zum einen Teil für den nächsten Bazar aufgehoben und zum anderen an die Münchener Kinderhilfe gespendet.

Wir, die Personaldienstleistungskaufleute, bedanken uns hiermit nochmals herzlich bei unseren Mitschüler_innen  und Lehrer_innen für die Unterstützung bei unserem Projekt und das Mitwirken an einem nachhaltigen Umgang mit unseren Textilien! 

Wir wünschen euch und eurem neuen Lieblingsstück viel Spaß und allen ein gutes und stylisches Schuljahr! 

Eure PDK-ler J