Aus dem Schulleben SJ 2025/26

"Der Blick dahinter" - Ausstellung in der FES

Am 22. Mai 2026 öffnete die Friedrich-Ebert-Stiftung ihre Türen für die SV11C. Dahinter wartete die Künstlerin und Historikerin Monika Mendat mit ihrer Ausstellung „Der Blick dahinter“. Sie diskutierte mit der Klasse ihre Fotografien aus der Gedenkstätte Auschwitz, mit denen sie an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 81 Jahren und an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert.

 

Im anschließenden Workshop setzten sich die Schüler*innen anhand der Ausstellung mit den Werten unserer Demokratie und mit der Frage, wieso wir sie schützen müssen, auseinander, bevor der Tag mit einem Spaziergang entlang verschiedener Erinnerungsorte endete.

„Hier steckt Demokratie drin!“ – Die VM21c im Museum Brandhorst

„Kunst kann …?!“ - so startete die Klasse im zweiten Ausbildungsjahr ihre Tour, um herauszufinden, wie Demokratie, Meinungsfreiheit und Vielfalt in der zeitgenössischen Kunst sichtbar werden.

 

Unter dem Thema „Vielfalt in der zeitgenössischen Kunst?“ beschäftigten wir uns mit unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen und Positionen. Dabei wurde schnell deutlich: Kunst kann viele Perspektiven zeigen und gesellschaftliche Themen sichtbar machen – auch solche, die lange Zeit zu wenig Beachtung gefunden haben.

 

Gemeinsam betrachteten wir verschiedene Werke aus der Sammlung des Museums und diskutierten spannende Fragen: Wer ist in Museen sichtbar? Wer kommt zu Wort? Welche Stimmen fehlen? Und wo liegen die Grenzen von Kunst- und Meinungsfreiheit?

 

Durch die interaktiven und partizipativen Methoden standen unsere eigenen Meinungen und Gedanken im Mittelpunkt. So konnten wir erleben, wie wichtig Austausch, Respekt und Offenheit für eine demokratische Gesellschaft sind.

 

Der Besuch im Museum Brandhorst zeigte uns, dass Kunst mehr ist als nur Bilder anzuschauen. Sie kann zum Nachdenken anregen, Diskussionen auslösen und unterschiedliche Sichtweisen sichtbar machen.

Eröffnungsfeier der Schulhöfe

Am 19.5.2026 fand die feierliche Saisoneröffnung der offenen Schulhöfe und Sportplätze statt. Diesmal auf dem Sportplatz des Perlacher Schulzentrums. Es sprachen Bürgermeisterin Verena Dietl, Stadtschulrat Florian Kraus, Schulleiter Ulf Peters sowie Gerhard Knecht von Spielstadt e.V.

Freie Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit boten während des gesamten Nachmittags zahlreiche Spielaktionen an.

 

Fotos: Referat für Bildung und Sport / Tobias Hase

"AirBnBee" - Ein Zuhause für Insekten

Im Rahmen unseres LF12-Projekts haben wir (Katharina, Laura, Melissa,
Lukas und Dominik aus der VM22b) uns mit dem Thema Insektenschutz
beschäftigt und uns dazu entschieden, ein eigenes Insektenhotel zu bauen.
Ziel unseres Projekts ist es, auf die Bedeutung von Insekten für unsere Umwelt aufmerksam zu machen und gleichzeitig durch den Bau eines
Insektenhotels einen kleinen Beitrag zum Naturschutz zu leisten. Viele Insektenarten finden heutzutage immer seltener geeignete Lebensräume. Mit unserem Insektenhotel möchten wir ihnen einen geschützten Rückzugsort bieten und gleichzeitig zeigen, wie einfach jeder selbst etwas für den Schutz der Natur tun kann.

 

Weitere Details zum Projekt gibt es hier!

Ausbildertreffen der Personaldienstleistungskaufleute

pixabay.com
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Am 07.04.2026 durften wir unsere Ausbilderinnen und Ausbilder aus den Ausbildungsbetrieben der Abteilung PDK an unserer Schule begrüßen. Das diesjährige Ausbildertreffen bot eine wertvolle Gelegenheit für persönlichen Austausch, neue Impulse und spannende Einblicke in unser vielfältiges Schulleben.

Schule bedeutet uns weit mehr als Unterricht. Unsere Lehrkräfte präsentierten den Gästen zahlreiche Projekte, Angebote und Unterstützungsmaßnahmen, mit denen wir unsere Schülerinnen und Schüler im Ausbildungsalltag begleiten, fördern und stärken.

 

Im Mittelpunkt standen unter anderem folgende Themen:

  • individuelle Förderung und Unterstützung unserer Schüler*innen
  • Lerntechniken, Unterrichtsmaterialien und Prüfungsvorbereitung
  • digitale Lernangebote wie Karteikarten und weitere Hilfestellungen
  • Schüler*innen-Feedback und gemeinsame Weiterentwicklung
  • Erasmus+ sowie Fremdsprachenzertifikate
  • Aktionen, Projekte und Exkursionen unserer Schule
  • Inhalte und Organisation der VBG-Seminare
  • Informationen zum bundesweiten Netzwerktreffen des GVP
  • Information zur GVP-Azubi-Befragung zur Weiterentwicklung der PDK-Ausbildung
  • Gastvorträge und Praxisimpulse aus der Branche
  • und vieles mehr

Besonders wertvoll war der direkte Austausch zwischen Lehrkräften und Ausbildungsbetrieben. Neben organisatorischen und fachlichen Themen blieb auch Zeit für persönliche Gespräche und das gegenseitige Kennenlernen. Einige der früh angereisten Gäste nutzten die Gelegenheit, gemeinsam mit unseren Lehrkräften das Schulhaus zu erkunden. Dabei wurden auf den Collagen in den Fluren nicht nur aktuelle und ehemalige Auszubildende entdeckt, sondern auch viele schöne Erinnerungen und Anekdoten geteilt.

 

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Ausbilderinnen und Ausbildern, die sich die Zeit genommen haben, unsere Schule zu besuchen und den Austausch aktiv mitzugestalten.

 

Gleichzeitig möchten wir Sie ermutigen, unseren Unterricht weiterhin mit Ihrer Praxiserfahrung zu bereichern – beispielsweise durch Fachvorträge oder Workshops zu Themen aus Personaldienstleistung, Marketing, Akquise, Social Media Recruiting ......

Ebenso freuen wir uns über Unternehmen, die Praktikumsmöglichkeiten für Auszubildende aus Nicht-Zeitarbeitsfirmen anbieten – auch dann, wenn aktuell selbst nicht ausgebildet wird.

 

Und zum Schluss noch die Erinnerung an die „Hausaufgabe“ für alle Ausbildenden: Schauen Sie regelmäßig auf unserer Homepage vorbei, um am Schulleben teilzuhaben. Fragen Sie Ihre Azubis ruhig einmal, was sie in der Schule erlebt haben – und seien Sie skeptisch, wenn die Antwort einfach nur „nichts“ lautet. 😂

 

Bleiben Sie mit uns im Kontakt – wir freuen uns auf Ihre Impulse.

 

Bis bald!

 

Ihr PDK-Team

Der Bayerische Rundfunk zu Gast bei der PD 10A (06.05.2026)

In der Kalenderwoche 19 nahm die PD 10A an den Schülermedientagen teil und setzte sich an zwei Tagen in verschiedenen Online-Veranstaltungen intensiv mit Themen rund um Medien, Journalismus und Pressefreiheit auseinander. Dabei beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler unter anderem mit „Hass im Netz“, Fake News, der Rolle der Medien in den USA sowie der Bedeutung von Pressefreiheit weltweit.

 

Der krönende Abschluss der Woche war der Besuch von Redakteurin Kathrin Buchner vom Bayerischen Rundfunk. Sie ist derzeit in der Juristischen Direktion und Programmdirektion Information des Bayerischen Rundfunks tätig und arbeitete zuvor beim BR 15 Jahre für „PULS“. Nach ihrem Studium der Diplomjournalistik an der LMU war sie bei namhaften Zeitungen und Zeitschriften tätig. Mit viel Engagement und spannenden Einblicken zeigte sie der Klasse eindrucksvoll, wie Journalistinnen und Journalisten arbeiten.

 

Zu Beginn sprach Kathrin Buchner mit den Schülerinnen und Schülern darüber, woher sie ihre Nachrichten beziehen und welche Social-Media-Kanäle sie nutzen. Dabei machte sie mit ihrem Credo „Gut informiert zu sein, ist ein Menschenrecht“ deutlich, wie wichtig unabhängige Informationen für eine demokratische Gesellschaft sind.

 

Sie erklärte außerdem, welch hohes Gut die Unabhängigkeit der Medien darstellt und dass öffentlich-rechtliche Medien der gesamten Bevölkerung dienen – nicht einzelnen wichtigen Persönlichkeiten wie Rupert Murdoch, Elon Musk oder Mark Zuckerberg und auch nicht Interessen einzelner Politikerinnen und Politiker. Dabei betonte sie, dass öffentlich-rechtliche Medien keinem Einfluss von Werbekunden und somit wirtschaftlichen Interessen unterliegen.

 

Im weiteren Verlauf durften die Schülerinnen und Schüler Fotos und Videos analysieren und herausfinden, ob diese echt oder gefälscht waren. Gemeinsam wurde erarbeitet, woran man Fakes erkennt, welche journalistischen Prinzipien gelten und wann ein Ereignis überhaupt zur Nachricht wird. Außerdem ging es um den Unterschied zwischen Meinung und Nachricht sowie um die Frage, welchen Wert Nachrichten für unsere Gesellschaft haben. Auch der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wurde thematisiert.

 

Abschließend zeigte Kathrin Buchner eindrucksvoll auf, wie bedroht die Pressefreiheit in vielen Teilen der Welt ist.

 

Es war ein unglaublich spannender Besuch. Mit ihren Geschichten und Beispielen aus dem Alltag einer Journalistin zog Kathrin Buchner die Klasse sofort in ihren Bann. Die Schülerinnen und Schüler waren tief beeindruckt von ihrer Persönlichkeit und ihrem Engagement. Sie blieb sogar länger als geplant, und die Klasse ließ dafür freiwillig die Pausen ausfallen – das sagt wohl alles.

 

Die PD 10A bedankt sich sehr herzlich bei Kathrin Buchner für den interessanten Tag, die Offenheit und die vielen spannenden Einblicke in die Welt des Journalismus.

 

 

PDK – gelebte Vielfalt

Die PD 11A setzte zum Abschluss des Aprils 2026 ein starkes Zeichen für gelebte multikulturelle Vielfalt.

 

Im Rahmen eines gemeinsamen Plus-Projekts bereiteten die Schüler*innen Gerichte aus ihren Heimatländern zu und luden ihre Mitschüler*innen zum Probieren ein. So entstand ein kulinarischer Austausch, der Einblicke in unterschiedliche Kulturen ermöglichte.

 

Die Rezepte wurden in einem Kochbuch gesammelt, sodass auch zukünftige Auszubildende von den Ergebnissen des Projekts profitieren können.

 

Nachhaltigkeit spielte ebenfalls eine wichtige Rolle: Übrig gebliebene Speisen wurden verteilt und mitgenommen.

 

Bei sonnigem Frühlingswetter bot der Schulgarten zusätzlich Raum für Begegnung und Teambildung – besonders Kicker und Tischtennis standen hoch im Kurs. 

Ein Tag voller Ideen, Insights und Kreativität – Online-Marketing       Yer Deutschland zu Besuch bei der PD 11A am 23.04.2026

Wie entsteht eigentlich Werbung, die im Kopf bleibt? Und was steckt wirklich hinter dem Begriff „Online-Marketing“? Genau diesen Fragen ist unsere PD 11A bei einem spannenden Workshop auf den Grund gegangen – gemeinsam mit einem erfahrenen Online-Marketing-Team der Firma Yer Deutschland.

 

Zu Beginn stellten die Marketingexperten, Carla Seidenspinner und Sam Tran, ihr Unternehmen vor. Besonders spannend: Eine Schülerin unserer Berufsschule absolviert derzeit ihre Ausbildung genau in diesem Unternehmen – ein tolles Beispiel dafür, wie stark Schule und Betriebe miteinander verbunden sind. 

 

Dann ging es direkt in die Praxis. Gemeinsam überlegten wir: Welche Werbung kennen wir eigentlich und warum erinnern wir uns daran? Schnell wurde klar: Gute Werbung ist kein Zufall. Sie spricht uns an, weckt Emotionen und bleibt im Gedächtnis.

 

Anschließend wurde der Begriff „Marketing“ genauer unter die Lupe genommen. Denn Marketing ist viel mehr als das Verteilen von Kugelschreibern oder Flyern – es geht um Strategie, Zielgruppenverständnis und kreative Kommunikation. Darauf aufbauend tauchten wir in die Welt des „Online-Marketings“ ein und stellten fest, dass einige aus unserer Klasse bereits praktische Erfahrungen aus ihren Ausbildungsbetrieben mitbringen konnten.

Ein echtes Highlight: Wir haben sogar ein role model in unserer Klasse! Eine Mitschülerin engagiert sich aktiv für ihre Firma und wirbt beispielsweise am Girls’Day für ihren Beruf – ein tolles Beispiel für authentisches Marketing.

 

Natürlich durfte auch die Theorie nicht fehlen. Begriffe wie „Reichweite“ und „Impressionen“ wurden verständlich erklärt: Die Reichweite beschreibt, wie viele unterschiedliche Personen mit einer Werbemaßnahme erreicht werden, während Impressionen angeben, wie oft ein Inhalt insgesamt angezeigt wurde – also auch mehrfach bei derselben Person. Ebenso wurde geklärt, was genau eine Marketingkampagne ausmacht. Im Anschluss konnten wir unser neu gewonnenes Wissen direkt anwenden, indem wir Videos des Marketingteams analysierten und bewerteten. Dabei spielte auch die Zielgruppenanalyse eine wichtige Rolle: Wen möchte ich erreichen – und wie?

 

Ein weiterer spannender Punkt war die Erfolgsmessung von Kampagnen. Was tun, wenn eine Idee nicht zündet? Auch darüber wurde offen gesprochen. Carla Seidenspinner betonte außerdem, dass man selten bei der ersten Idee für eine Kampagne bleibt – gute Konzepte entstehen oft erst durch Überarbeitung und Weiterentwicklung. Besonders wichtig sind dabei auch die Authentizität sowie eine gelungene Mitarbeiterbindung.

 

Dann waren wir selbst gefragt: In Teams entwickelten wir eigene Konzepte für eine YouTube-Kampagne mit dem Ziel, neue Salesmanager oder Recruiter zu gewinnen. Ob als Drehbuch oder bereits als fertiges Video – die Ergebnisse konnten sich wirklich sehen lassen!

Die Präsentationen waren kreativ, vielfältig und teilweise überraschend professionell. Per Online-Abstimmung kürten wir schließlich das Gewinnerteam. Mit großem Abstand setzte sich das Team durch, das zuletzt präsentiert hatte. Doch war es wirklich die beste Idee – oder sind wir dem sogenannten „Recency Effect“ erlegen? Diese Frage bleibt wohl offen.

Eines steht jedoch fest: Es war ein rundum gelungener Projekttag. Wir haben viel gelernt, intensiv zusammengearbeitet und vor allem unsere Kreativität unter Beweis gestellt.

 

Ein herzliches Dankeschön an Carla Seidenspinner und Sam Tran, die uns mit spannenden Inhalten, praxisnahen Einblicken und jeder Menge Begeisterung durch den Tag begleitet haben. Dieser Workshop hat gezeigt: In unserer Klasse steckt jede Menge Potenzial – vielleicht sogar die nächste Generation von Marketing-Profis! 🚀

Jeder Deckel zählt – Gemeinsam helfen wir dem Kinderhospiz Mitteldeutschland!

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie aus einem kleinen Metallverschluss echte Hilfe werden kann? Wir möchten Sie herzlich dazu einladen, bei unserer Spendenaktion aktiv zu werden, die seit Beginn dieses Schuljahres fester Bestandteil unseres Alltags ist. Unter dem Motto „Jeder Deckel zählt – DU hast die Power zu HELFEN!“ ziehen wir als gesamte Schulgemeinschaft an einem Strang, um das Kinderhospiz Mitteldeutschland zu unterstützen.

 

Es ist beeindruckend zu sehen, wie alle – von der Schülerschaft bis zum Kollegium – so engagiert mitmachen. Gemeinsam sammeln wir nicht nur Kronkorken von Getränkeflaschen, sondern auch alle Arten von Metalldeckeln von Schraubgläsern. Was für die meisten von uns im Alltag oft wie bloßer Abfall aussieht, ist in Wahrheit ein wertvoller Rohstoff. Durch das professionelle Recycling dieser Verschlüsse generieren wir Spendengelder, die direkt dem Kinderhospiz Mitteldeutschland zugutekommen.

 

Mit jedem gesammelten Deckel leisten wir so einen wichtigen Beitrag, um den Familien im Hospiz in einer besonders schweren Zeit ein Stück Entlastung, Zuversicht und Unterstützung zu schenken.

„Die Brotpiloten starten durch!“ – Ein ganz besonderes Frühstückserlebnis

Wenn Berufsschüler*innen zu Frühstückshelden werden: Die Klassen VM12 a-c luden 86 Zweitklässler der Grundschule Lincolnstraße zu einem gesunden Vormittag ein.

 

Am 12. März 2026 verwandelten sich die Räume 212 bis 214 unserer Berufsschule in eine bunte Weltraum-Frühstücksstation. Im Rahmen des evangelischen Religionsunterrichts organisierten die angehenden Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen ein gemeinsames Frühstück für 86 Schülerinnen und Schüler der zweiten Jahrgangsstufe.

 

Mehr als nur Essen: Ein Projekt mit Herz

Hinter der Aktion „Brotpiloten“ steckt die Idee, Verantwortung für andere zu übernehmen und Gemeinschaft über Schulgrenzen hinweg zu leben. Unsere Schülerinnen und Schüler haben nicht nur die Organisation übernommen, sondern auch gezeigt, wie kreativ und lecker „gesundes Essen“ sein kann.

 

Was gab es zu entdecken?

Die Augen der Grundschüler leuchteten, als sie das Buffet sahen, das unter dem Motto „Genießen und Entdecken“ stand:

  • Knabber-Clowns: Bunte Gemüseplatten, die Lust auf Vitamine machten.
  • Glücks-Brötchen: Vollkornvariationen garniert mit frischen Früchten.
  • Captain-Cream & Pancake-Pupsis: Herzhafte und süße Kleinigkeiten, die bei den Kindern reißenden Absatz fanden.

Begleitet wurde das Ganze von erfrischendem Infused Water und warmem Tee, um für den Rest des Schultages gestärkt zu sein.

 

Wir danken allen fleißigen Brotpiloten der VM12 a-c für ihren Einsatz und der Grundschule Lincolnstraße für ihren Besuch. Ein galaktischer Start in den Frühling! 

Abschied der PD 12 A – auf dem Weg zur Abschlussprüfung

Am Donnerstag, den 12. März, fand praktisch die Abschlussarbeit des Plus-Teams statt und markierte damit einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur bevorstehenden Abschlussprüfung im April. Im Anschluss kamen alle noch einmal zu einem gemeinsamen Essen zusammen. Besonders schön war, dass auch die Verkürzer*innen extra aus ganz Oberbayern und Schwaben anreisten, um diesen Moment gemeinsam mit der Klasse zu verbringen. Das Treffen bot Gelegenheit, auf die gemeinsame Zeit zurückzublicken, Erfahrungen auszutauschen und noch einmal als gesamte Klasse zusammenzukommen.

Vorausgegangen waren drei intensive Wochen der Prüfungsvorbereitung. Diese Phase war für alle Beteiligten sehr anspruchsvoll und fordernd, gleichzeitig aber auch äußerst zielführend. Mit viel Einsatz, Disziplin und gegenseitiger Unterstützung wurde gelernt, wiederholt und die mündliche Prüfung simuliert – wichtige Grundlagen für die anstehenden Prüfungen.

Der Freitag, 13. März, bildete schließlich den letzten gemeinsamen Schultag der Klasse. Auch hier hatte das Projekt-Team den Ablauf organisiert und für einen gelungenen Abschluss gesorgt. Der Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück im legendären Münchner „Schelling Salon“, bevor anschließend mehrere Runden Billard und Schach gespielt wurden. 

Sowohl Billard als auch Schach erwiesen sich dabei als überraschend passende Vorbereitung für die bevorstehenden Prüfungen: Beide Spiele erfordern Konzentration, strategisches Denken, Geduld und die Fähigkeit, mehrere Züge im Voraus zu planen. Gleichzeitig stärken sie Ruhe, Fokus und Ausdauer – Fähigkeiten, die auch in einer Prüfungssituation entscheidend sind. Alle waren mit voller Konzentration dabei, hatten viel Spaß und konnten gleichzeitig ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen. Man spürte, wie die Klasse in der gemeinsamen Zeit zusammengewachsen ist.

Uns Lehrkräfte freute besonders die Aussage, dass die Schüler*innen gerne bis zur Prüfung in die Schule kommen würden – ein Satz, den man als Lehrkraft nicht alle Tage hört. 😂

Der Abschied sowie die Zeugnisvergabe fanden ebenfalls im Schelling Salon statt. In dieser besonderen Atmosphäre wurde es noch einmal emotional. Viele gemeinsame Erinnerungen, intensive Lernphasen und besondere Momente verbinden diese Klasse – umso schwerer fiel der Abschied.


Für die nun bevorstehenden Abschlussprüfungen wünschen wir allen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg. Glaubt an euch – ihr habt in den letzten Wochen gezeigt, was in euch steckt. Ihr schafft das! 🍀

Die PD 11A im Münchner Volkstheater: „Offene Wunden“ – ein Doku-Theater über rechten Terror und gesellschaftliche Verantwortung

https://muenchen-erinnern.de
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Fast jeder in München lebende weiß noch genau, was er am 22.07.2016 kurz vor 18 Uhr getan hat oder wo er sich gerade aufgehalten hat. An diesem Tag erschoss ein rechtsextrem motivierter Täter am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) neun junge Menschen und verletzte zahlreiche weitere – eine Zäsur für eine Stadt, die sich als „Weltstadt mit Herz“ versteht und bis ins Mark erschüttert wurde. Zugleich darf nicht außer Acht gelassen werden, dass in keiner deutschen Stadt seit 1945 so viele Menschen Opfer rechtsextremer Anschläge geworden sind wie in München.

Lange wurde der Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum nicht als politisch motivierte Tat anerkannt – erst im Oktober 2019 erfolgte diese Einstufung, und das auch nur auf Drängen der Angehörigen.

 

Im Rahmen des PuG-Unterrichts besuchte die PD 11A am 06.02.26 das Münchner Volkstheater und sah das dokumentarische Theaterstück „Offene Wunden“. Der Theaterbesuch knüpfte an eine intensive Vorbereitung im Unterricht an, in der sich die Schüler*innen mit Rassismus, rechter Gewalt, und dem gesellschaftlichen Umgang mit rechtsextremem Terror, unserem „blinden Fleck“, auseinandergesetzt hatten.

 

Im Stück schlüpften die Schauspieler*innen in die Rollen der Geschwister und der Cousine der Opfer und erzählten sowohl den Tathergang als auch das Leben danach aus deren Perspektive. Dadurch entstand eine sehr persönliche und eindringliche Nähe zu den Hinterbliebenen. Das Stück war besonders bewegend, da auch persönliche Sprachnachrichten, Videos, WhatsApp-Nachrichten sowie das zuletzt gemachte Foto, kurz vor der Tat, eines der Opfer eingeblendet wurden. Dadurch wurden die individuellen Lebensgeschichten der Betroffenen greifbar und deutlich, dass hinter den Zahlen echte Menschen mit Träumen, Zielen und Hoffnungen standen.

 

Im Anschluss an die Vorstellung kamen drei Angehörige (Vater und Oma von Guiliano und die Schwester von Dijamant) sowie Tunay Önder (Text und Recherche) und Christine Umpfenbach (Regisseurin) mit dem Publikum ins Gespräch. Sie berichteten offen von ihren Erfahrungen nach der Tat und stellten sich den Fragen der Schüler*innen. Besonders betroffen machten die Schilderungen darüber, wie Familienangehörige zeitweise unter Generalverdacht standen, wie sie die Todesnachricht erhielten und wie wenig empathisch Behörden oder auch der Richter im Verfahren gegen den Waffenhändler aus dem Darknet wahrgenommen wurden. Ebenso bewegend waren die Einblicke in die persönliche Trauerarbeit der Familien – etwa wie Geschwisterkinder ihre eigene Trauer und Gefühle zurückstellten, um für ihre Eltern stark zu sein.

 

Alle Beteiligten richteten einen klaren Appell an das Publikum: Als Gesellschaft müssen wir zusammenstehen, denn rechter Terror richtet sich nicht nur gegen einzelne Menschen, sondern gegen die Grundwerte unserer Gesellschaft.

 

Der Theaterbesuch zeigte uns deutlich, in welchem gesellschaftlichen Umfeld sich Rassismus entwickelt, wie wichtig Erinnerungsarbeit, Empathie und gesellschaftliche Verantwortung sind. Nur wenn wir hinschauen, zuhören und erinnern, können wir dazu beitragen, dass aus offenen Wunden kein Vergessen wird und die ermordeten Menschen in unserem Bewusstsein weiterleben.

Neujahrsempfang im Alten Rathaus: Demokratie beginnt in der Schule

 

Am 29.01.2026 fand im ehrwürdigen Alten Münchner Rathaus der traditionelle Neujahrsempfang des Münchner Oberbürgermeisters Dieter Reiter für Schulsprecher*innen und Verbindungslehrkräfte statt. Stellvertretend für unsere Schule nahm das Verbindungslehrkräfte-Team an der Veranstaltung teil.

 

Der Empfang stand ganz im Zeichen der Schülermitverantwortung (SMV), demokratischer Werte und der politischen Teilhabe junger Menschen. In mehreren engagierten Redebeiträgen machten Ben Fischer, der scheidende Vorstand des Münchner Schülerbüros, Dilara Darakci von der Stadtschüler*innenvertretung sowie Ben Zupfer, Bezirksschülersprecher der Münchner FOS/BOS, deutlich, wie wichtig Mitbestimmung, gelebte Demokratie und politisches Engagement bereits in der Schule sind. Gemeinsam riefen sie dazu auf, bei der kommenden Wahl am 08. März eine demokratische Partei zu wählen.

 

 

Kurz wurde es auch philosophisch, als ein Zitat nach Karl Popper herangezogen wurde:

Wenn eine Gesellschaft auch intolerante Positionen uneingeschränkt toleriert, riskiert sie, dass genau diese Toleranz abgeschafft wird. Deshalb darf eine demokratische Gesellschaft Intoleranz nicht grenzenlos akzeptieren.

 

Das unbestrittene Highlight des Abends war die Rede von Oberbürgermeister Dieter Reiter selbst. Auch er appellierte eindringlich an die Anwesenden, demokratische Parteien zu stärken und jenen Kräften keine Chance zu geben, die unsere Demokratie abschaffen wollen. Dabei betonte er: Demokratie beginnt in der Schule.

 

Besonders viel Applaus erhielt Reiter für seine klaren Worte zu einem altbekannten Schulthema: den unangekündigten Leistungsnachweisen und Abfragen. Er machte deutlich, dass er sich gemeinsam mit den Schüler*innen dafür einsetzen werde, diese Praxis abzuschaffen – hier müsse sich insbesondere die CSU ein Stück bewegen. Mit einem Augenzwinkern berichtete er aus seiner eigenen Schulzeit und erzählte, dass Exen bei ihm regelmäßig plötzlich einsetzende Stiche in der Brust ausgelöst hätten – was für große Heiterkeit im Saal sorgte.

Auch Einblicke in seine Arbeit als Oberbürgermeister gab Dieter Reiter. Er sehe sich dabei oft nur als „kleines Rädchen“, merkte aber ironisch an, dass man beim Lesen von Zeitungen und Mails fast den Eindruck gewinnen könne, München habe aktuell nur ein einziges Problem: die nicht mehr existierende Welle im Eisbach.

 

Im Anschluss an den offiziellen Teil boten kulinarisches Fingerfood, Getränke und viele Gespräche Raum für Austausch und Vernetzung. Um den Oberbürgermeister bildete sich dabei schnell eine lange Schlange – ein deutliches Zeichen für das große Interesse am direkten Dialog.

Der Neujahrsempfang zeigte deutlich, wie wichtig politische Bildung, Mitbestimmung und gelebte Demokratie sind – und dass Schule dabei eine zentrale Rolle spielt.

Wien ist immer eine Reise wert: Abschlussfahrt der Klassen VM31a/b

Vom 28. bis 31. Januar 2026 hieß es für die Klassen VM31a und VM31b „Servus Wien!“. Gemeinsam machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg in die österreichische Hauptstadt, um ihre erfolgreiche Schulzeit mit einer unvergesslichen Abschlussfahrt zu krönen. Die An- und Abreise erfolgte dabei ganz entspannt und klimafreundlich mit der Deutschen Bahn.

 

Das Programm vor Ort bot eine perfekte Mischung aus Kultur, Geschichte und Wiener Lebensart. Bei einer ausführlichen Stadtführung erkundeten die Klassen die historischen Highlights der Metropole: Vom imposanten Stephansdom über den geschichtsträchtigen Heldenplatz bis hin zum Rathaus und der kaiserlichen Hofburg. Auch moderne Seiten Wiens kamen nicht zu kurz, wie etwa der Abstecher auf die Donauinsel oder ein Spaziergang durch die lebendige Favoritenstraße.

 

Besondere Einblicke bot die exklusive Führung durch das Parlament, bei der die Schüler viel über das politische System Österreichs erfuhren. Abgerundet wurde das kulturelle Programm durch Besuche am bunten Naschmarkt sowie einen eindrucksvollen Rundgang über den Zentralfriedhof.

 

Natürlich durfte auch die Kulinarik nicht fehlen: Ein besonderes Highlight war das gemeinsame Abendessen im berühmten „Schnitzelwirt“, bei dem in geselliger Runde die Erlebnisse des Tages ausgetauscht wurden.

 

Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck kehrten beide Klassen wohlbehalten zurück – ein gelungener Abschluss für eine tolle gemeinsame Zeit!

Wertedialoge an der BSV – Austausch über Werte und Gesellschaft

Im Rahmen der „Wertedialoge“ der Bildungsinitiative GermanDream fand am 29.01.2026 an unserer Schule ein Workshop zur Wertebildung statt. Veranstalter war die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. Der Workshop wurde zweimal durchgeführt, einmal mit der Klasse PD 11A und einmal mit der Klasse V21F.

Als Wertebotschafterinnen nahmen Salma Kahn, die online zugeschaltet war, sowie Lisa Schnatterer, die den Workshop vor Ort begleitete, teil. In persönlichen Gesprächen berichteten sie von ihren Lebenswegen und verdeutlichten, welche Bedeutung Werte wie Respekt, Verantwortung, Toleranz und Engagement für ihre eigenen Entscheidungen und ihren Werdegang hatten.

Ziel der Wertedialoge ist es, Schülerinnen und Schüler dazu anzuregen, sich mit den eigenen Wertevorstellungen auseinanderzusetzen und deren Bedeutung für das Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft zu reflektieren. In offenen Gesprächsrunden konnten die Teilnehmenden Fragen stellen, eigene Standpunkte einbringen und gemeinsam diskutieren.

Gerade vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen kommt der Auseinandersetzung mit Werten eine besondere Bedeutung zu. Gemeinsame Werte bieten Orientierung, fördern gegenseitigen Respekt und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Workshop machte deutlich, dass Werte nicht selbstverständlich sind, sondern aktiv gelebt und immer wieder neu reflektiert werden müssen.

Die Wertedialoge stellten damit einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung an unserer Schule dar und boten den teilnehmenden Klassen wertvolle Impulse für den schulischen und persönlichen Alltag.

Bingo-Fieber im Föhrenpark: Generationen im Spielglück

Am 22. Januar 2026 verwandelte sich die Mensa der AWO-Einrichtung Föhrenpark in eine lebendige Spielarena.

 

Unter dem Motto „Wer hat den schnellsten Finger?“ veranstalteten Schülerinnen und Schüler der Klasse VM11A (ev. Religionsunterricht) einen humorvollen Bingo-Vormittag für die Seniorinnen und Senioren des Hauses.

 

Die „Profis im Ruhestand“ bewiesen mit geputzten Glücks-Brillen und höchster Konzentration, dass sie beim Rufen von „BINGO!“ oft schneller waren als ihr Rollator.

 

Bei Kaffee, Kuchen und angeregten Gesprächen stand das generationsübergreifende Miteinander im Mittelpunkt. Während sich die drei erfolgreichsten Glückspilze über Gewinne freuten, gewannen am Ende alle an Erfahrung und Lebensfreude.

 

Nach diesem herzlichen Auftakt blicken die Schüler*innen und Senior*innen bereits mit großer Vorfreude auf die Fortsetzung im Mai.

Ein Blick hinter die Kulissen von Amazon – Die PD 10 A besucht AWS

Am 15.01.2026 hatten wir die spannende Gelegenheit, AWS (Amazon Web Services), eine Tochterfirma von Amazon, zu besuchen. AWS ist eine der weltweit führenden Plattformen für Cloud-Computing-Services und deckt dabei die drei zentralen Bereiche Infrastructure as a Service (IaaS), Platform as a Service (PaaS) und Software as a Service (SaaS)ab. Unser besonderer Fokus lag auf dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI).

Wie immer nahm sich Gavin Perrie (Senior Consultant Big Data) viel Zeit für uns. Mit seiner sympathischen und humorvollen Art schaffte er es, auch komplexe technische Zusammenhänge verständlich und anschaulich zu erklären.

Besonders faszinierend war der Einblick, wie Amazon KI im Online-Shopping einsetzt:

Von der Auswahl aus rund 250 Millionen Produkten, über den Einsatz intelligenter Roboter in den Lagerhallen, bis hin zum automatisierten Verpackungsprozess – KI spielt überall eine entscheidende Rolle. Dabei betonte Gavin ausdrücklich, dass KI bei Amazon nicht dazu dient, Menschen zu ersetzen, sondern sie von körperlich oder mental belastenden Tätigkeiten zu entlasten. So sollen Mitarbeitende mehr Zeit für anspruchsvollere und kreative Aufgaben gewinnen. Erstaunlich ist zudem, dass Amazon anhand unseres Nutzerprofils bereits Produkte für uns „bereithält“, die wir mit hoher Wahrscheinlichkeit als Nächstes kaufen werden – teilweise sogar schon im Warenkorb. Der bisherige Rekord: nur 7 Minuten von der Bestellung bis zum Versand.

Auch bei Prime Video begegnet uns KI ständig. Uns werden nicht nur passende Filme und Serien vorgeschlagen, sondern sogar die Benutzeroberfläche farblich angepasst und die Product Tiles individuell verändert. Ziel ist es, Inhalte so darzustellen, dass sie optimal zu unseren Sehgewohnheiten und Vorlieben passen.

Doch AWS ist längst nicht nur im Online-Handel oder Streaming zu finden. Gavin zeigte uns eindrucksvoll, dass AWS-Cloud-Services auch in der Industrie eine zentrale Rolle spielen – zum Beispiel beim autonomen Fahren oder beim intelligenten Koordinieren des nächtlichen Ladevorgangs von E-Autos, damit das Stromnetz nicht überlastet wird. Hier wird deutlich, wie stark Cloud-Technologien und KI unsere Zukunft mitgestalten.

Zum Abschluss stellte uns Gavin Amazon als Arbeitgeber vor: vom Rekrutierungsprozess über flexible Arbeitszeiten bis hin zu unterschiedlichen Gehaltsmodellen, etwa 80 % Fixgehalt und 20 % Bonus oder auch 60 % Fixgehalt und 40 % in Amazon-Aktien. Für uns (angehende) Personaler war besonders spannend zu hören, dass im Bewerbungsgespräch nur etwa 20 % Fachwissen, aber 80 % Verhalten und Persönlichkeit über den Erfolg eines neuen Mitarbeiters entscheiden.

Am Ende gab uns Gavin noch drei wertvolle Tipps mit auf den Weg:

  1. Experimentieren
  2. Lebenslang lernen
  3. Neugierig bleiben

Ein großes Dankeschön an Gavin Perrie für die spannenden Einblicke, seine Offenheit und die inspirierenden Impulse – ein Besuch, der uns nicht nur informiert, sondern auch motiviert hat.

Eislaufen zum Jahresabschluss

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien ging es für die Klassen VM13B, VM13D, VM13E und VA13F gemeinsam mit Herrn Gierczyk, Frau Köhler, Herrn Mühlleitner und Herrn Wagner ins Prinzregentenstadion. Statt Schulbank hieß es: Schlittschuhe an und rauf aufs Eis!

  

Bei winterlicher Stimmung, viel Bewegung und noch mehr guter Laune wurde das Schuljahr sportlich und mit einigen eleganten (und weniger eleganten) Runden auf dem Eis beendet. Ein gelungener Abschluss – und eine perfekte Einstimmung auf die Ferien.

Sternstunden der Nächstenliebe: Ein Weihnachtszauber für den AWO-Föhrenpark

In der besinnlichen Adventszeit rückt das Miteinander in den Fokus. Unter dem Motto „Sternstunden der Nächstenliebe“ haben die Schüler*innen der Klasse SV12 (im Rahmen des evangelischen Religionsunterrichts) eine besondere Aktion ins Leben gerufen, um unseren Nachbarn im Seniorenzentrum AWO-Föhrenpark eine Weihnachtsfreude zu bereiten.

 

Oft sind es die kleinen Gesten, die den größten Unterschied machen. Mit warmen Worten, funkelnden Momenten und einem herzlichen Lächeln wollten wir die Vorweihnachtszeit im Seniorenheim heller gestalten und ein wenig Weihnachtszauber direkt zu den Bewohnern bringen.

 

Die Resonanz in unserer Schulgemeinschaft war überwältigend! Das Prinzip war simpel, aber wirkungsvoll:

 

  • Wünsche sammeln: Die Senioren des Altenheims durften im Vorfeld kleine Herzenswünsche äußern.

  • Engagement zeigen: Schüler*innen konnten eine Person wählen und einen Wunsch im Wert von 5 bis 10 Euro erfüllen.

  • Mit Liebe verpacken: Jedes Geschenk wurde individuell und liebevoll gestaltet, um den Bewohnern eine ganz persönliche Freude zu machen.

 

Kurz vor dem Fest war es so weit: Die gesammelten Geschenke wurden an die Bewohner des AWO-Föhrenparks übergeben. Es war ein bewegender Moment – die Freude war riesengroß! Viele Augen leuchteten und ein herzliches Lächeln zierte die Gesichter der Senioren, als sie ihre Präsente öffneten.

 

Wir möchten uns bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken. Ihr Engagement hat dazu beigetragen, den Senioren im AWO-Föhrenpark eine wunderschöne Weihnachtszeit zu bescheren.

 

Diese Erfahrung bestärkt uns darin, auch in Zukunft ähnliche Projekte zu initiieren. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für eine menschlichere Gesellschaft und achten aufeinander – nicht nur zur Weihnachtszeit. 

Politische Meinungsbildung auf TikTok und Co. Ein Angebot der Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern

Am Mittwoch, den 26. November 2025, fand in den  Klassenzimmern der VA23F und PD10A eine Online-Veranstaltung zum Thema „Politische Meinungsbildung auf TikTok und Co.“ statt. 

 

Als Gastredner war der Influencer Max Pichlmeier eingeladen, der mit über 70.000 Followern auftritt und neben politischen Themen auch bekannt für seinen LGBTQI- und Trauer-Content ist.

 

Die Veranstaltung wurde als Videokonferenz durchgeführt, so dass alle Teilnehmenden bequem von ihrem Klassenzimmer aus zuhören konnten 

 

Max Pichlmeier verglich dabei die Plattformen TikTok und Instagram und hob hervor, dass Instagram oft persönlicher ist und einen privateren Austausch ermöglicht.

 

In seiner Präsentation zeigte Max Pichlmeier auch Ausschnitte aus seinem Account, beispielsweise zum Thema „Wehrdienst für Jugendliche“. Außerdem gewährte er spannende Einblicke in die Räumlichkeiten seines Teams, der sogenannten WG.

 

Außerdem stellten die Schülerinnen und Schüler die Frage, wie Max mit negativen Nachrichten und Kritik umgeht, die auf sozialen Medien geäußert wird. Er antwortete, dass er Follower, die destruktive Kritik äußern, konsequent blockiert und aus seinem Account entfernt, da er dies für die beste Methode hält, um damit umzugehen.

 

So erhielten alle wertvolle Einblicke in die Mechanismen der sozialen Medien, konnten sich austauschen und Fragen stellen.

IHK Bestenehrung

Bei der diesjährigen Bestenehrung der IHK für München und Oberbayern wurden im GOP-Varieté-Theater München am 19. und 20.11.2025 die besten Auszubildenden der Abschlussprüfungen Winter 2024/2025 und Sommer 2025 ausgezeichnet. In feierlicher Atmosphäre erhielten die Prüfungsbesten ihre Urkunden und wurden mit einer beeindruckenden Show gewürdigt.

 

Für den Ausbildungsberuf "Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen" wurden als bayerische Landesbeste Melanie Suttner und Karol Posso Feria geehrt. Herzlichen Glückwunsch!!!

Unter den Geehrten im Ausbildungsberuf „Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen“ befand sich auch Benedikt Huber, der eine herausragende Prüfungsleistung zeigte. Begleitet wurde er von seiner Lehrkraft Frank Wagner sowie seinem Ausbildungsunternehmen, der Marcus Huber Versicherungsmakler GmbH & Co. KG in Berchtesgaden. Wir gratulieren herzlich zu diesem bemerkenswerten Erfolg!

Die Klassen VM22B & VA22G der Abteilung PV engagieren sich für Zukunftsthemen

Am 17. November fand an unserer Berufsschule ein Projektnachmittag zum Thema „Nachhaltigkeit in der Versicherungswirtschaft“ statt.

 

Auf diesen Tag haben sich die Schülerinnen und Schüler individuell mit einem Online-Learning Angebot des BWV auf das Thema vorbereiten können.

 

Zu Beginn wurden die Schülerinnen und Schüler der zwei Klassen gemeinsam begrüßt und auf den Projekttag eingestimmt. Dabei wurde betont, dass Nachhaltigkeit sowohl im neuen Leitbild der Schule, im Lehrplan als auch in der Ausbildungsordnung der Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen fest verankert ist.

 

Es folgte der Fachvortrag von Simone Gutmann aus dem Projekt NaVeBb – Nachhaltigkeit in der beruflichen Bildung des BWV Bildungsverbands. Darin wurde unter anderem folgendes behandelt:

 

  • Definition und Grundlagen von nachhaltiger Entwicklung
  • Das Drei-Dimensionen-Modell (Ökologie, Ökonomie, Soziales)
  • Die Bedeutung des Themas für die Versicherungswirtschaft
  • Herausforderungen durch den Klimawandel
  • Nachhaltige Gestaltungsmöglichkeiten im Berufsalltag
  • Die Verankerung in Ausbildung und Prüfungen

  

Damit erhielten die Lernenden einen kompakten Überblick über Hintergründe und aktuelle Entwicklungen im Kontext ihrer Branche.

 

Für die erste Arbeitsphase bildeten die Schülerinnen und Schüler dann klassenübergreifend gemischte Kleingruppen. Mit Hilfe eines SDG Assoziationsspiels erarbeiteten sie erste persönliche und berufliche Zugänge zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen.

 

Im zweiten Teil beschäftigten sich die Gruppen mit der Frage, wie Nachhaltigkeit konkret in verschiedenen Arbeitsbereichen der Versicherungswirtschaft umgesetzt werden kann. Auf Grundlage des Drei-Dimensionen-Modells sollten sie je zwei Vorschläge aus den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales entwickeln. Ziel war es, praxisnahe erste Ideen zu formulieren, die im weiteren Unterricht vertieft werden können.

 

Zum Abschluss trafen sich alle Beteiligten erneut im Plenum, um die Ergebnisse der Gruppenarbeiten vorzustellen. Die Präsentationen dienten vor allem dazu, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und gemeinsam weiterzudenken.

 

Der Projektnachmittag bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich strukturiert und praxisbezogen mit dem Thema Nachhaltigkeit im Versicherungswesen auseinanderzusetzen. Die erarbeiteten Ansätze bilden eine Grundlage, an die im Unterricht weiter angeknüpft werden kann.

 

Insgesamt zeigte sich, dass insbesondere der Austausch in gemischten Gruppen hilfreich war, um verschiedene Blickwinkel kennenzulernen und über berufsrelevante Zukunftsthemen ins Gespräch zu kommen.

"Fremd" von Michel Friedman

Die PD 10A besucht die Münchner Kammerspiele am 13.11.2025

Am Vormittag des 13.11.2025 besuchte die PD 10A die Münchner Kammerspiele und sah das eindrucksvolle Soloprogramm „Bitte stören!“, gespielt von Katharina Bach nach dem Text „Fremd“ von Michel Friedman.

Mit nur wenigen Requisiten – einer Kiste, zwei Scheinwerfern und etwas Musik – verwandelte Katharina Bach den Text in ein intensives und emotionales Erlebnis. Sie zeigte die Qual der Identität und des ständigen Ringens um Zugehörigkeit eines Menschen, der sich mit den Folgen des Holocausts, der Geschichte seiner Familie und dem Gefühl des Fremdseins auseinandersetzt.

 

Friedmans Eltern überlebten dank Oskar Schindler den Holocaust – 50 Angehörige seiner Familie wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Das Stück machte deutlich, wie tief solche Erfahrungen über Generationen wirken und wie universell das Gefühl des Fremdseins bleibt – es betrifft alle, die diskriminiert werden: Ausländer, LGBTQ+-Personen, Andersgläubige und viele mehr.

 

Besonders war, dass Michel Friedman selbst im Publikum anwesend war. Nach der Vorstellung durften die Schülerinnen und Schüler auf der Bühne ihre Fragen an Katharina Bach und Michel Friedman stellen. Friedman sprach eindringlich über die Gefahren für die Demokratie, insbesondere durch den Einfluss der AfD, und betonte, dass man die Demokratie aktiv verteidigen und bei Unrecht niemals schweigen dürfe.

 

Katharina Bach nahm die Schülerinnen und Schüler emotional stark mit – ihre schauspielerische Leistung war gigantisch, ihre Darstellung von Schmerz, Wut und Hoffnung zutiefst beeindruckend. Am Ende applaudierte nicht nur das Publikum begeistert – auch Michel Friedman und Katharina Bach würdigten die Schülerinnen und Schüler mit Applaus für ihre Fragen und ihr ernsthaftes Interesse.

 

Vielleicht, so wie es im Stück heißt, waren an diesem Vormittag die Falschen im Theater – die jungen Menschen, die anders denken.

Doch genau sie zeigen, dass kritisches Denken, Mitgefühl und Zivilcourage Hoffnung für die Zukunft geben.

München – Weltstadt mit Herz im Team!

Am 12. November 2025 startete die PD10A mit einem gemeinsamen Teamfrühstück, um sich in der ersten Schulwoche der Ausbildung zur Personaldienstleistungskauffrau bzw. zum Personaldienstleistungskaufmann
auszutauschen und besser kennenzulernen.

Anschließend ging es gestärkt und gut gelaunt zur ersten größeren digitalen Erkundung der „Weltstadt mit Herz“. Besonders die Auszubildenden, die außerhalb der Schulzeit nicht in München wohnen, sollten die Gelegenheit erhalten, die Stadt aus einem Blickwinkel zu erleben, der in keinem herkömmlichen Reiseführer zu finden ist.

Die Erstellung von One-Shot-Videos an ungewöhnlichen oder sehenswerten Orten forderte nicht nur Kreativität, sondern auch digitale Kompetenz – und das Ganze verbunden mit viel Spaß sowie neuen kulturellen Eindrücken.

So kann ein Schuljahr beginnen: in netter Gemeinschaft, mit viel Teamgeist und in einer inspirierenden Großstadt.

Debattencamp am 27.10.2025

 

 

Am 27.10.2025 ging es für die Klassen SV11A, VM32a und VM32b ins Debattencamp, das auf Initiative des Münchner Europakonferenz e.V. im Mathäser Filmpalast stattfand.

 

Dort konnten sie mit Katharina Schulze (Bündnis 90/Die Grünen), Oberst André Wüstner (Bundeswehr), Gardinia Borto (Schwarzkopfstiftung) und dem FlixBus-Gründer Daniel Krauss über die vielfältigen Herausforderungen für Europa debattieren.

 

1. Demokratietag unter dem Motto "Engagement für ein starkes Miteinander" und Re-Zertifizierung als Grenzenlos Schule am 17.10.2025

Erstmals veranstalteten wir einen Demokratietag zur Stärkung der demokratischen Grundwerte und des Miteinanders.

 

Die Schülerinnen und Schüler tauchten in altersspezifische Workshops und Diskussionen ein, die zentral durch externe Expertinnen und Experten bereichert wurden. Diese Fachleute ermöglichten es den Lernenden, komplexe Themen aus erster Hand zu beleuchten, kritisch zu hinterfragen und sich mit aktuellen demokratischen Herausforderungen auseinanderzusetzen.

 

Der Tag verfolgte das Ziel, Demokratie aktiv erlebbar zu machen, junge Menschen für Engagement zu gewinnen und ihre Fähigkeiten im Umgang mit Desinformation und Extremismus zu fördern. Die externe Zusammenarbeit erwies sich dabei als unschätzbare Bereicherung.

 

Insgesamt nahmen zehn Klassen an Workshops im Schulhaus teil, während fünf Klassen außerschulische Angebote wahrnahmen.

 

Das Spektrum der Workshops umfasste:

  • Der Workshop „Macht euch laut“ wurde von Max Schneller (Instagram: maximal.demokratisch) geleitet. Der Influencer sprach über sein kompromissloses Engagement gegen Rechtsextremismus, insbesondere seine Strategie der direkten Konfrontation auf Demonstrationen. Er schilderte offen die damit verbundenen Herausforderungen und Bedrohungen, die sein besonderes Eintreten für die Demokratie mit sich brachte.
  • Im Rahmen des Workshops teilte der Zeitzeuge Tim Eisenlohr (Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.) seine Erfahrungen aus der DDR-Zeit. Er berichtete über seine oppositionelle Haltung, die sich in seinem Engagement in der Umweltbibliothek Berlin zeigte. Als direkte Folge politischer Verfolgung wurde er 1987 im Alter von 14 Jahren kurzzeitig inhaftiert – ein Beispiel für die Menschenrechtsverletzungen in der DDR. 1989 verließ er mit seiner Familie das Land.
  • Jennifer Tevi (Georg-von-Vollmar-Akademie) leitete den interaktiven Toleranz-Workshop. Die Teilnehmenden setzten sich intensiv mit der Entstehung und Verfestigung von Vorurteilen und Rassismus auseinander. Ziel war die Erarbeitung von konkreten Handlungsstrategien, um Diskriminierung aktiv entgegenzutreten und Akzeptanz in der Gesellschaft zu stärken.
  • Die Referenten von Die Pastinaken leiteten den Workshop „Rechtsextremismus und was wir dagegen tun können“. Angesichts des aktuellen Erstarkens rechter Kräfte in Europa setzten sich die Teilnehmenden interaktiv mit den Grundlagen und Funktionsweisen des Rechtsextremismus auseinander. Anschließend erarbeiteten sie konkrete Handlungsstrategien, insbesondere zum argumentativen Umgang mit ausgrenzenden Parolen.
  • Die Referenten des Gesellschaftswissenschaftlichen Instituts München e.V. gestalteten die Workshops „Aktiv gegen Extremismus & Antisemitismus!“. Sie analysierten die Mechanismen politischer Radikalisierung, insbesondere durch Algorithmen und Desinformation in sozialen Medien. Ziel war es, die Teilnehmenden durch interaktive Übungen zu befähigen, extremistische Positionen zu erkennen und ihnen argumentativ entgegenzutreten.
  • Herr Progl ermöglichte den Schülern eine exklusive Rathaustour. Die Gruppe besichtigte unter anderem die politischen Schaltzentralen wie Sitzungssäle und Fraktionsräume, wobei Herr Progl von seiner Arbeit als Stadtratsmitglied berichtete. Bei gutem Wetter rundete ein beeindruckender Blick vom Rathausturm über München das Erlebnis ab.
  • Im Bayerischen Nationalmuseum fand in Trägerschaft des MPZ der Workshop „Hier steckt Demokratie drin! | Meine Stadt, deine Stadt, unsere Stadt“ statt, der sich mit den Prinzipien der Demokratie im städtischen Leben befasste.
  • Das Jüdische Museum München führte einen tiefgehenden Rundgang zum Olympia-Attentat von 1972 durch. Die Teilnehmenden setzten sich intensiv mit den historischen Ereignissen und der Bedeutung dieses Anschlags für München auseinander.
  • Frau Sibel Leyla von der Gedenkinitiative OEZ-Anschlag ermöglichte einen bewegenden Austausch mit Zeitzeugen. Die Teilnehmenden erhielten dadurch tiefgehende und persönliche Einblicke in die Folgen des Anschlags.
  • Im NS-Dokumentationszentrum München nahmen die Schüler an einer Führung teil, die sich intensiv mit der Geschichte Münchens zur Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzte.

 

Der Projekttag diente zugleich der Re-Zertifizierung als Grenzenlos-Schule. In diesem Zusammenhang durften wir drei Referenten von WuS (World University Service) bei uns im Haus willkommen heißen.

 

Detaillierte Informationen zu unserem Engagement finden Sie unter dem Reiter „Grenzenlos-Schule“.

Bilder zu den Demokratie-Workshops in unserer Schule

Bilder zu den Veranstaltungen außerhalb:

Bilder zur Re-Zertifizierung als Grenzenlos Schule:

Pfandflaschen-Spende unterstützt Kampf gegen Rechtsextremismus

Diyar Can Koc (VM31A) überreichte in seiner Funktion als Blocksprecher und Cashmanager eine Spende in Höhe von 400 € an Max Schneller von maximal.demokratisch. Mit dieser Geste unterstützen die Schülerinnen dessen herausragendes Engagement für den Erhalt der Demokratie in Ostdeutschland und den Kampf gegen Rechtsextremismus.

 

Unsere engagierten Schüler*innen sammeln ihre Pfandflaschen aus dem täglichen Gebrauch und spenden den Erlös aus der Rückgabe an gemeinnützige Organisationen.

 

WuS Re-Zertifizierung am 17.10.2025 - Wir bleiben Grenzlos-Schule

Unsere Schule schloss am 17.10.2025 die WuS Re-Zertifizierung erfolgreich ab und bleibt weiterhin "Grenzenlos-Schule". Ausschlaggebend waren insbesondere die drei neuen Lehrkooperationen, die einen Schwerpunkt auf die SGDs legten.

 

Um die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Vereinten Nationen zu erfüllen, gewährleisteten wir deren kontinuierliche und fächerübergreifende Etablierung im Unterricht.

 

Aryan Kumar, indischer Student der Fahrzeug- und Motorentechnik, leitete den Workshop „Nachhaltige Mobilität“. Er stellte das UN-Nachhaltigkeitsziel SDG #07 („Bezahlbare und saubere Energie“) in den Mittelpunkt seiner Lehrkooperation. Dabei behandelte er Ziele, Motivation und Herausforderungen im Kontext nachhaltiger Mobilität und beleuchtete den ökologischen Fußabdruck des eigenen Verhaltens.

 

Im Rahmen seiner Lehrkooperation führte Diego Jarrin den Workshop „Elektromüll“ durch. Der Referent aus Ecuador beleuchtete die globalen Auswirkungen von Mobiltelefonen und anderen elektronischen Geräten. Er sensibilisierte die Teilnehmenden für die direkten ökologischen und sozialen Folgen der Elektroschrott-Entsorgung im globalen Süden.

 

Mohamed Bouraatour, Elektrotechnik-Student aus Marokko, leitete den interaktiven Workshop „Süß für manche, bitter für andere!“. Er beleuchtete die dunklen Seiten der Schokoladenproduktion, insbesondere Kinderarbeit und mangelnde Gerechtigkeit in globalen Lieferketten. Die Teilnehmenden diskutierten aktiv Fair Trade und erarbeiteten Lösungsansätze, um globale Ungleichheit greifbar zu machen.

 

Die Teilnehmenden erlebten die Workshops als interessant und kurzweilig und zogen daraus wertvolle Erkenntnisse für ihr eigenes nachhaltiges Handeln.

Die Messe für Recruiting, Personalmanagement, BGM und Weiterbildung – und wir waren dabei!

pixabay.com
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Am 16. Oktober 2025 besuchte die Klasse PD11A im Rahmen des Fachs "Personalwirtschaftliche Geschäftsprozesse" die Personalmesse in München.

Ausgestattet mit einem Arbeitsauftrag, der sowohl eine Standanalyse als auch den Besuch und die Auswertung ausgewählter Fachvorträge vorsah, starteten die Schülerinnen und Schüler motiviert in den Tag.

An den zahlreichen Messeständen gab es viel Spannendes rund um den „Personalkosmos“ zu entdecken – etwa Themen wie Mitarbeiter-Benefits, Personalentwicklung durch Stärkenprofile, Payroll-Software oder Coaching-Angebote. Dabei ergaben sich viele interessante Gespräche und wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Branche.

Die Messe bot außerdem eine hervorragende Gelegenheit, das eigene Netzwerk aufzufrischen und zu erweitern. Das Vortragsprogramm reichte von der Gestaltung der perfekten Stellenanzeige über Employer Branding und betriebliches Gesundheitsmanagement bis hin zu Themen wie Resilienzförderung, Fehlzeitenmanagement und Firmenfitness.

Die Auszubildenden sammelten zahlreiche neue Eindrücke und konnten wertvolle Verbindungen zwischen Theorie und Praxis herstellen.

 

Unser Fazit: Ein erkenntnisreicher Tag, der viele neue Perspektiven auf die Arbeitswelt eröffnete – wir kommen gerne wieder! 

Woche der Gesundheit: British Tea Time – yes, but make it healthy!

Im Rahmen der Gesundheitswoche gestaltete die PD11A das Projekt „Organizing a Healthy and Sustainable British Tea Time“.

Ziel war es, die traditionelle britische Teekultur kennenzulernen und sie zugleich gesund, nachhaltig und zeitgemäß umzusetzen.

 

 

Vom Hintergrund zur Idee

 

Zum Einstieg recherchierte die Schülerinnen und Schüler etwas über die Geschichte und Bedeutung der britischen Tea Time. In Teams entwickelten sie Konzepte für eine moderne, verantwortungsbewusste Tea Time: mit fair gehandelten Tees, saisonalen und regionalen sowie vegetarischen Zutaten. Einkaufslisten und Rezepte wurden auf Englisch verfasst und gelesen – Sprache im echten Anwendungskontext.

 

Der Projekttag

 Am 14. Oktober verwandelte sich die Schulküche in ein kleines britisches Café. Serviert wurden u. a. Gurkensandwiches auf Vollkornbrot, Lachssandwiches und vegetarische Sandwiches mit Reiswaffeln Avocado und Tomaten, frisches Obst und Gemüse sowie Kräutertees aus biologischem Anbau. Ein besonderes Highlight waren die selbstgebackenen Kürbisscones – herrlich zimtig und überraschend leicht.

  

„Balance Akt“: so wurde das Motto umgesetzt

Genuss & Gesundheit: Klassische Tea-Time-Snacks wurden nährstoffbewusst adaptiert (Vollkorn, viel Gemüse, wenig Fett und Zucker)  

 

Tradition & Nachhaltigkeit: Britische Rituale blieben erlebbar, die Zutatenwahl folgte jedoch Prinzipien von Regionalität, Saisonalität und Fairness.

 

Individuum & Gemeinschaft: Die Klasse plante, kochte und präsentierte gemeinsam und jeder einzelne in der Gruppe brachte eigene Ideen ein und übernahm Verantwortung.

 

Theorie & Praxis: Recherche zu Kulturgeschichte und Nachhaltigkeit mündete in konkrete Rezepte und Abläufe: Lernen, das man schmecken kann.

  

Fazit

Das Projekt zeigte, wie interdisziplinäres Lernen zentrale Zukunftsthemen erlebbar macht: gesund, nachhaltig und bewusst und dabei jede Menge Freude bereitet. Eine Tea Time, die sozusagen die Balance hält: zwischen Kultur und Klima, Genuss und Verantwortung.

Fifty-Fifty-Aktiv Jahresveranstaltung am 09.10.2025

Am 09.10.2025 nahmen Vertreterinnen unserer Schule an der Fifty-Fifty-Aktiv Jahresveranstaltung im BSZ Alois Senefelder teil.

 

Fifty-Fifty-Aktiv ist ein Ressourcensparprogramm, das in Deutschland, insbesondere von Kommunen wie der Stadt München, für ihre Schulen und Kindertageseinrichtungen angeboten wird.

 

Stadtschulrat Florian Kraus würdigte die Anwesenden mit einem feierlichen Grußwort. Ein Höhepunkt war die feierliche Prämienvergabe, bei der unsere Schule eine Plakette für ihr Engagement entgegen nahm. Gleichzeitig bot der Rahmen die Gelegenheit, wertvolle Kontakte zu knüpfen und erfolgreiche Projekte anderer Schulen als Best-Practice-Beispiele kennenzulernen.

 

Im Rahmen von Fifty-Fifty-Aktiv fließen Teile der eingesparten Gelder an die teilnehmenden Institutionen zurück und dienen dort der Finanzierung weiterer Projekte, insbesondere zur Stärkung der BNE-Arbeit.

Die PD 12 in der Friedensstadt Augsburg

Am 25.09.25 machte sich die PD 12 gemeinsam mit dem Zug auf den Weg nach Augsburg. Schon bei der Anreise zeigte sich das Wetter von seiner nassen Seite – strömender Regen begleitete uns den ganzen Vormittag. Doch die gute Laune ließen wir uns nicht nehmen. Eine Optimistin war sogar ohne Schirm unterwegs und musste spontan in Augsburg einen neuen erwerben.

 

Der Stadtrundgang war von einem Mitschüler geplant, der selbst aus Augsburg stammt und uns mit viel Ortskenntnis durch „seine“ Stadt führte. An den wichtigsten Sehenswürdigkeiten hielten Schüler*innen-Teams interaktive Referate: Wir erfuhren Spannendes über die prachtvollen Bauten der Fugger, besuchten das Maximilianmuseum (endlich ein trockener Moment unter Dach!) und machten Station im Rathaus mit dem Rathausplatz. Auch der Perlachturm – leider eingerüstet – gehörte ebenso zu unserer Route wie das Weberhaus und die prachtvollen Brunnen der Stadt. Zur berühmten Augsburger Puppenkiste hörten wir ein Referat, auch wenn wir sie nicht besuchten. Viele von uns dachten dabei gerne an ihre Kindheit zurück – jeder hatte seinen ganz besonderen Liebling, sei es das Sams, Urmel aus dem Eis oder der Räuber Hotzenplotz. Unsere letzte Station vor dem Mittagessen war die Wallfahrtskirche St. Peter am Perlach mit dem berühmten Gnadenbild „Maria Knotenlöserin“. In Südamerika ist das Gnadenbild der Maria Knotenlöserin heute sehr bekannt. Dafür gesorgt hat Jorge Mario Bergoglio, der damalige Erzbischof von Buenos Aires – und spätere Papst Franziskus. Eine deutsche Ordensschwester schickte ihm eine Postkarte mit dem Bild, die sofort sein Interesse weckte. Er ließ Kopien davon in den Armenvierteln von Buenos Aires verteilen, sodass die Darstellung schnell berühmt wurde. Interessant: Papst Franziskus selbst war nie in Augsburg und hat das Originalbild also nie gesehen.

 

Zum Mittagessen kehrten wir in ein Restaurant direkt am Rathausplatz ein – und als wäre es eine Belohnung für unsere Ausdauer, kam schließlich die Sonne zum Vorschein.

 

In der kommenden Woche werden wir uns noch mit dem Thema „Augsburg – die Friedensstadt“ beschäftigen.

 

Dieses Bekenntnis für ein friedliches Miteinander haben wir aus Augsburg mitgenommen – denn Frieden gelingt nur, wenn wir ihn gemeinsam tragen und leben.

Die PD 12A zu Besuch beim Bayerischen Rundfunk am 18.09.2025

Ein besonderes Erlebnis erwartete unsere 12. Klasse: Wir durften den Bayerischen Rundfunk in München besuchen. Bereits am Eingang empfing uns Fabio Taormina, der seit 1997 beim BR tätig ist. Durch seinen Vater, der dort als Musiker wirkte, kennt er das Funkhaus bereits seit seiner Kindheit. Mit großem Fachwissen und lebendigen Anekdoten führte er uns durch die traditionsreichen Räumlichkeiten.

 

Abschied vom Funkhaus

Unser Besuch fand noch rechtzeitig im bekannten Funkhaus an der Arnulfstraße statt, bevor der gesamte Standort nach Freimann umzieht. Die Mischung aus Wehmut und Vorfreude bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern war spürbar – ein Stück BR-Geschichte geht zu Ende, während gleichzeitig ein neues Kapitel beginnt.

 

Ein Blick in die Geschichte

Zu Beginn erhielten wir einen Überblick über die Entwicklung des Bayerischen Rundfunks. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er von der amerikanischen Militärregierung gegründet, mit dem Ziel, Demokratie, Pressefreiheit und unabhängige Berichterstattung zu fördern. Seither prägt der BR nicht nur Bayern, sondern die gesamte deutsche Medienlandschaft.

 

Die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Fabio stellte uns auch die Frage nach der Aufgabe öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten – ein Thema, das wir bereits in der 11. Klasse behandelt hatten. Er machte deutlich, wie wichtig unabhängige Medien gerade in der heutigen Zeit sind, insbesondere im Hinblick auf die aktuelle Entwicklung in den USA.

 

Interessante Einblicke

Im Hörspielstudio konnten wir selbst aktiv werden und verschiedene Geräuscheffekte ausprobieren – vom Donnerhall über knirschenden Schnee bis hin zur „Schallschnecke“.

Ein besonderes Highlight war der Besuch im Studio von Bayern 1. Moderatorin Susanne Rohrer gewährte uns einen Einblick in ihre Arbeit. Wir waren beeindruckt, wie sie allein Moderation, Musik, Interviews, Einspieler, Verkehrsmeldungen und Höreranrufe meisterte – eine Aufgabe, die höchste Konzentration und Professionalität erfordert. Besonders eindrucksvoll war ihre Reaktion auf eine erboste Anruferin, die sich über einen Scherz in der vorausgegangenen Sendung beschwerte: Mit Ruhe, Schlagfertigkeit und viel Humor führte Susanne das Gespräch. Wir hatten ihr versprochen, leise zu sein, doch in diesem Moment fiel es uns extrem schwer, nicht laut loszulachen. Diese Mischung aus Gelassenheit, Schlagfertigkeit und Humor macht Susanne zu Recht zu einer Ikone des Radios.

Natürlich durfte auch das berühmte Verkehrssignal „Sigi“ nicht fehlen, das mit den Worten „Und wenn der alte Peter…“ längst weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt ist und fast schon Kultstatus genießt.

 

Zum Abschluss erhielten wir noch spannende Einblicke von Polizeireporter Henning Pfeifer, der eindrucksvoll schilderte, wie er arbeitet und welche Herausforderungen die Berichterstattung in diesem Bereich mit sich bringt.

 

Wir bedanken uns bei Fabio Taormina, der uns sachkundig und engagiert durch das Funkhaus führte. Ganz besonders danken wir jedoch Susanne Rohrer und Henning Pfeifer, die uns mit großer Offenheit ihre Arbeit näherbrachten und uns so eindrucksvoll den Alltag im Rundfunk vermittelten.