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"echt oder falsch"? Falschgeldschulung der Deutschen Bundesbank

Am 9. Oktober 2019 fand für die Schülerinnen und Schüler der VA21d und VA21e (Abt. PV) im Rahmen des Lernfelds "Finanzberatung" eine Falschgeldschulung von der Deutschen Bundesbank, Filiale München, statt.

 

Unsere Schülerinnen und Schüler erfuhren Wissenswertes über die Herstellung von Banknoten, die Aufgaben der Deutschen Bundesbank im Bargeldkreislauf und sie bekamen zahlreiche Informationen zu den Sicherheitsmerkmalen. Besonders interessant war, dass mittels "echter falscher Scheine" (sog. Falsifikate) die Erkennungszeichen vermittelt wurden. Überrascht wurde festgestellt, dass man das Falschgeld im schnelllebigen Alltag kaum erkennen würde. Mit konkreten Tipps und der Regel "Kippen-Sehen-Fühlen" wurden die Klassen sensibilisiert, z. B. anhand der Smaragdzahl oder des Wasserzeichens, die Echtheit zu prüfen.

Vielen Dank an Frau Forster-Metzner für ihren Besuch!

(Text: Ha)

Was verbindet die „Ohel Jakob Synagoge“, das „Alte Rathaus“, die „Frauenkirche“ mit der „Feldherrnhalle“ und dem „Obelisken“? - Die Vielfalt

Am 4.10.2019 machen sich die beiden 12.ten Klassen der Abteilung Personaldienstleistungskaufleute auf, um München mal von einer anderen Seite kennen zu lernen. Nicht, was ist typisch München und bayerisch, sondern was ist typisch für die Einflüsse jenseits der bayerischen Grenzen?

 

Das typisch bayerische ist in Oktoberfestzeiten omnipräsent im Stadtgebiet. Dahingegen sind die sehr interessanten multikulturellen Einflüsse eher im Verborgenen zu finden – oft so versteckt, dass selbst „eingefleischte Münchner“ noch bei der Führung etwas lernen konnten. 

 

Die erste Station der Stadtführung war der Gedenkstein für die ehemalige Hauptsynagoge Münchens in der Herzog-Max-Straße. Das „jüdische Leben in München“ begann laut Dokumenten im 12. Jahrhundert und war fortwährend dadurch gekennzeichnet, „möglichst wenig aufzufallen“, da es bereits am 12.10.1285 zum ersten Pogrom kam.  So scheint es auch aus heutiger Sicht wenig verwunderlich, dass die erste Außenansicht der jüdischen Synagoge optisch sehr stark der hier gängigen Kirchengestaltung folgte. Nach einem ausführlichen verbalen Streifzug durch die Geschichte der jüdischen Gemeinde in München, mit dem Schwerpunkt der Verfolgung im Nationalsozialismus, wurden die architektonischen Zusammenhänge zwischen der Ohel Jakob Synagoge und dem Felsendom in Jerusalem gezogen. Die Grundmauern des כיפת הסלע (Felsendoms) aus Naturstein und die aufgesetzte goldene Kuppel legen die Parallele zum, allerdings kubusförmigen, Bau der neuen Synagoge in München sehr nahe.

 

Ob auch die Zwiebeltüme der Frauenkirche vom Felsendom inspiriert gestaltet wurden, ist literarisch umstritten. Eher wahrscheinlich ist der Einfluss aus dem Süden Europas und der dortigen Kirchengestaltung. Man geht davon aus, dass die Vorlage für die beiden „Welschen Hauben“ die Kirche Madonna dell´Orto in Venedig war. Der Entwurf mit den spitzen Türmen wurde auf jeden Fall nicht umgesetzt. 

 

Auch am „Alten Rathaus“ in München finden sich fremdländische Einflüsse. Die Statue des Moriskentänzers zeugt noch heute von den arabischen Einflüssen (über das besetzte Spanien nach München gelangt)  im 15.ten Jahrhundert. Die Originale der geschnitzten Moriskentänzer mit den Namen Orientale, Mohr, Hochzeiter, Burgunder, Frauenhut, Prophet, Bauer, Schneiderlein, Zauberer… gehören noch heute zu den größten Schätzen Münchens und sind im Stadtmuseum zu finden. 

 

Die Feldherrnhalle ist eine klassizistische Loggia am südlichen Ende des Odeonplatzes, die 1841 bis 1844 nach Plänen von Friedrich von Gärtner für die Bayerische Armee errichtet wurde. Unverkennbar sieht man die Einflüsse vom arc de triomphe de l’étoile in Frankreich sowie dem Portal Fuenterrebollo in Florenz. 

 

Endstation der Führung war der Obelisk am Karolinenplatz, der die griechischen Einflüsse in den Münchener-Stadtraum widerspiegelt. Das Ehrenmal für die in Napoleons Russlandfeldzug gefallenen Soldaten der bayerischen Armee ist 29 Meter hoch und aufgrund seiner Lage direkt auf einer Kreuzung dreier Straßen weithin sichtbar. Das Material für die Bronzeplatten des Obelisken stammt von türkischen Kriegsschiffen, die 1827 im Seegefecht bei Navarino versenkt worden waren. Das war ein entscheidendes Ereignis auf dem Weg zu einem unabhängigen Griechenland, dessen erster König, Ludwigs Sohn Otto, wurde.

 

Nach der lehrreichen – aber durch den ersten Herbstwind doch sehr kalten Führung, war es dann an der Zeit, noch die italienischen Einflüsse der Stadt zu erkunden. So dass der Ausflug der PD12AB in der Pizzeria mit fröhlichem Zusammensein endete – ganz im Sinne des PDK-Mottos: gemeinsam arbeiten – gemeinsam feiern! 

 

Für die Schüler_innen der PD12A war es der letzte Berufsschultag. Wir wünschen Ihnen daher allen eine nicht allzu stressige Zeit der Prüfungsvorbereitung und erfolgreiche Prüfungstage!

 

Die PDK-Lehrkräfte bedanken sich ausdrücklich für die schöne gemeinsame Zeit und wünschen allen Auszubildenden eine erfolgreiche private und berufliche Zukunft und viele kulturelle Erlebnisse im In- und Ausland! Denkt dran: Der Fremde ist nur in der Fremde fremd!

 

Die „verliebte Metallplatte“ und „Keine Angst vor der „roten Zora““ Akquiseschulung für Personaldienstleistungskaufleute

 

Herr Brakenwagen von der Experis Manpower Group hat heute (26.9.2019) den angehenden Personaldienstleistungskaufleuten aus den Klassen PD12A und B die Möglichkeit gegeben, ihre Kenntnisse in Vertrieb & Akquise zu vertiefen.

Die Auszubildenden hofften auf viele Tipps & Tricks aus der Praxis eines erfahrenen Vertrieblers und wurden nicht enttäuscht. 

 

Ausgehend von der theoretischen Besprechung der Einflussfaktoren des Erfolgs, wurde gleich praktisch in Partnerarbeit an der Ziel-Autosuggestion gearbeitet - was offensichtlich sehr viel Spaß brachte (vgl. Bilder). 

 

Aufbauend auf der positiven Einstellung widmete sich die Gruppe dann dem verhaltenspsychologischen Dino-Prinzip – „verschaffe deinem Kunden einen Lustgewinn!“ – D.h. also: gelungener Vertrieb durch die Vermeidung von Unlust! 

Wahrnehmung, Körpersprache und Kommunikationsregeln bildeten dann die Basis für den praktischen Teil des Stimmtrainings. Besonders viel Leben kam dann in den Schulungsraum, als es daran ging, die Metallplatte verliebt auszusprechen bzw. „die wütende Metallplatte“ zu artikulieren. 

 

Die Akquise-Angst abzubauen in Form eines Bildes stand nach einer kurzen Pause auf der Agenda. Ein „Nein“ des Kunden – ja, das erhält auch der beste Vertriebler! Aber: „Stell dir das NEIN einfach als kleines rothaariges Mädchen wie die „rote Zora“ vor! – Willst du dir von dieser die Verkaufslust kaputt machen lassen! – Wohl nicht oder?“ – Also: Weiter geht´s – nur durch Tun entsteht Erfolg!

 

Zeit sich Gedanken über einen persönlichen Kundenbesuch und den ersten Eindruck dabei zu machen! – Do´s und Dont´s! – Schließlich gibt es keine zweite Chance für den ersten Eindruck! – UPPS: Floskeln sind in der Akquise zu vermeiden! – Einer der zentralen Tipps aus der Praxis! – Am besten verkauft sich AUTHENTIZITÄT! Nach weiteren Erfolgsfaktoren eines „Vertriebstalents“ (von SMARTEN+-Zielen bis zum Erkennen von Kaufsignalen) wurden die Vorteile des Fragens erläutert und anhand von Praxisbeispielen geübt. Natürlich bekam auch die Einwandbehandlung - als zentrales Element des Vertriebsgesprächs – seinen zeitlichen Raum in der Schulung. 

 

In der heutigen „zahlengetriebenen Welt“, durfte natürlich auch das Vertriebscontrolling nicht fehlen und eine detaillierte Auseinandersetzung deren Sinnhaftigkeit!

 

Die PDK-Abteilung bedankt sich herzlich für das ehrenamtliche Engagement bei Herrn Brakenwagen und freut sich auf eine Wiederholung!

 

PDK-Plus-Projekt Kleidertauschbazar am 19.09.2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Schuljahr steht unter dem großen Thema „Nachhaltigkeit“.

Im Zuge dessen hat die Plus-Projektgruppe der Personaldienstleistungskaufleute am Donnerstag, den 19. September 2019 einen Kleidertauschbazar organisiert. 

Die Schüler haben eigenständig Flyer erstellt und in allen Klassen das Konzept vorgestellt.

Ganz nach dem Motto „Tauschen statt mehr kaufen“ wurden von Lehrer_innen  und Schüler_innen gebrauchte, aber gut erhaltene Kleidung „ausgemistet“ und zum Tausch angeboten. 

Alle waren herzlich eingeladen, den Bazar zu besuchen und sich ihr neues Lieblingsstück auszusuchen und nicht mehr passende oder mittlerweile ungeliebte Teile an einen neuen Besitzer weiterzugeben.

Zahlreiche Hosen, T-Shirts, Pullover und sogar, rechtzeitig zum Oktoberfest, Dirndl und Lederhosen haben ihren Platz in einem neuen Kleiderschrank gefunden und sind – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit – wiederverwendet worden. 

Übrig gebliebene Klamotten wurden zum einen Teil für den nächsten Bazar aufgehoben und zum anderen an die Münchener Kinderhilfe gespendet.

Wir, die Personaldienstleistungskaufleute, bedanken uns hiermit nochmals herzlich bei unseren Mitschüler_innen  und Lehrer_innen für die Unterstützung bei unserem Projekt und das Mitwirken an einem nachhaltigen Umgang mit unseren Textilien! 

Wir wünschen euch und eurem neuen Lieblingsstück viel Spaß und allen ein gutes und stylisches Schuljahr! 

Eure PDK-ler J